Samstag, 22. April 2017

Rezi - After Forever von Anna Todd

Inhalt:
Die Verbindung zwischen Tessa und Hardin ist so stark wie nie zuvor. Tessa ist längst nicht mehr das süße Good Girl, das sie einmal war. Und Hardin nicht mehr der unberechenbare Bad Guy, in den sie sich leidenschaftlich verliebt hat. Tessa versteht seine gequälte Seele und weiß, dass nur sie ihn beruhigen kann, wenn er ausrastet. Er braucht sie. Doch als die Vergangenheit sie wieder einholt, wird Tessa klar, dass sie ihn nicht retten kann. Zumindest nicht, ohne sich selbst zu opfern …

Informationen zum Buch:
Broschiert: 576 Seiten
Verlag: Heyne Verlag (10. August 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3453418832
ISBN-13: 978-3453418837
Originaltitel: After (4)
Größe und/oder Gewicht: 13,3 x 5 x 20,5 cm

Meine Meinung:
Lange Zeit über haben mich Tessa und Hardin regelrecht wahnsinnig gemacht, einerseits weil ich sie gehasst und andererseits, weil ich sie geliebt habe. Deswegen habe ich mir auch mit diesem letzten Band der eigentlichen Reihe sehr viel Zeit gelassen. Ein ganzes Jahr lag es auf meinem SuB bis ich in eine schwere Leseunlust geriet, aus der mich nur die Beiden haben herauslocken können.
Das Warten hat sich jedenfalls gelohnt, denn dieser Band ist der emotional stärkste der Reihe. Von Anfang an habe ich gespürt, dass es dieses Mal nicht nur um den ganzen Mist geht, den die zwei schon hinter sich haben. Es geht sehr viel tiefer und zeigt die Dunkelheit, die in jedem von uns liegt so genau, dass ich beim Lesen selbst mit meiner eigenen Dunkelheit konfrontiert worden bin. Mit jedem Wort, das sich um Tessa drehte, begann auch meine Trauer mit ihr zu wachsen, sodass ich Hardin am liebsten selbst angeschrien und verprügelt hätte, einfach nur um ihr selbst zu helfen. So wie in diesem Band habe ich sie noch nie erlebt und es hat mich unglaublich erschreckt, denn auch ich habe mich schon so gefühlt wie sie.
Zwar aus ein wenig anderen Gründen, aber dennoch kann ich sie sehr gut verstehen, ihre Gefühle sehr gut nachempfinden und würde am liebsten selbst ins Buch steigen und diejenige sein, die an ihrer Seite über sie wacht. Nur leider konnte ich dies nicht tun, sondern nur aus Lesersicht an ihrer Seite bleiben, was mich sehr frustriert und traurig zurückgelassen hat. So hilflos habe ich mich bei noch keinem Buch bisher gefühlt!
Arme Tessa…
Wer mich jedoch unglaublich positiv überrascht hat, war Hardin selbst, denn obwohl er als größtes Arschloch der Weltgeschichte durchgeht, hat er sich stark geändert. Endlich hat er erkennen können, dass Tessa seine ganze Welt bedeutet und wie mies er sich ihr gegenüber eigentlich wirklich verhalten hat. So ist er mir tatsächlich mit jedem Wort, das er sprach und/oder dachte mehr und mehr ans Herz gewachsen. Hat seinen Platz in meinem Herzen wahrhaft verdient. Fast möchte ich behaupten, dass ich auch so einen Mann wie ihn möchte, aber auch nur fast, denn immerhin weiß ich genau, wie er sich Tessa gegenüber verhalten hat und aus dieser Warte betrachtet, ist es wohl doch besser, ihn nur auf dem Papier zu wissen.
Es ist doch tatsächlich der beste und emotionalste Band der kompletten Reihe, die ich euch nur wärmstens ans Herz legen kann. Auch der Schreibstil sorgt dafür, dass man es nicht mehr aus der Hand legen möchte, denn dieser ist einfach gehalten, regt zum Nachdenken an, lässt den Leser weinen, glücklich sein und auch sehr traurig zurück. Zudem sind die Kapitel teilweise recht kurz gehalten, was dieses Gefühl von „Nur noch ein Kapitel, dann hör ich wirklich auf…“ besonders gut hervor ruft, denn mir erging es grundsätzlich so. Nur das ich eben nicht habe aufhören können, zu tief war hier der Sog, den dieser Teil verströmt hat.
Genau deswegen habe ich mich hier auch entschieden ganze 10 Rosenblätter fallen zu lassen. Es ist so ein Hammer geniales Buch!!!

Meine Lieblings-Stelle aus dem Buch

Dienstag, 18. April 2017

Rezi - Niemand kannst du trauen von Nancy Bush

Inhalt:
Vor der Post in Oregon wird die nackte Leiche des Postboten gefunden. Um seinen Hals trägt er ein Schild mit den Worten „Ich muss für das bezahlen, was ich getan habe“. Wenig später taucht ein weiterer nackter Mann auf, gefesselt, vor einer Grundschule. „Ich will, was ich nicht haben kann“ steht auf dem Schild um seinen Hals. Dabei handelt es sich ausgerechnet um den Stiefbruder von Detective September Rafferty. Was September ahnt, bestätigt sich im Laufe der Ermittlungen: Beide Männer sind mutmaßliche Triebtäter, die der Polizei unbekannt waren; sie wurden ermordet, bevor sie noch mehr Menschen Leid zufügen konnten. September steht vor ihrem bisher schwersten Fall, bei dem die Grenzen zwischen Täter und Opfer immer mehr verschwimmen …

Informationen zum Buch:
Taschenbuch: 480 Seiten
Verlag: Knaur TB (1. April 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3426518090
ISBN-13: 978-3426518090
Originaltitel: Nowhere Safe
Größe und/oder Gewicht: 12,5 x 4 x 19,7 cm

Meine Meinung:
Das Buch musste ich nach dem grandiosen Band 2 einfach kaufen, allerdings lag es dann doch einige Zeit unberührt auf meinem SuB herum. Eigentlich ziemlich doof, denn die Reihe ist wirklich gelungen.
Wobei ich finde, dass dieser Band wieder ein bisschen was an Spannung verloren hat, wenn ich den Vergleich zu Band 2 ziehe. Was jedoch auch daran liegen kann, dass hier wirklich alles herein gepackt worden ist, was nur ging. Die Handlungsstränge sind so unglaublich geballt, dass es teilweise echt schwer war, wirklich dran zu bleiben, denn hier gab es mehrere Fälle, die sich dennoch zu einem großen Ganzen gefügt haben.
Aber immerhin konnte ich hier wieder einmal September Rafferty über die Schultern schauen, was jedoch teilweise recht ermüdend war, denn ihre Ermittlungen sind eher als Randnotiz herüber gekommen während ihr Liebesleben plötzlich im Mittelpunkt stand. Dennoch hat sie sich selbst großartig verändert und wurde entsprechend gut ins Leserbild gerückt, wie ich finde.
Schade hingegen empfand ich hier, dass mehr aus Sicht der Täter geschrieben war als aus Sicht der Polizei selbst, war hier die eigentliche Protagonistin doch eigentlich September und nicht Lucky oder eine der anderen erwähnten Personen (nein, ich werde hier definitiv nicht weiter spoilern!!!!). Weil diese Tatsache hat in meinen Augen dazu geführt, dass das Buch sehr langatmig daherkam und ich mich so durch die ein oder andere Stelle regelrecht habe quälen müssen.
Dabei war der Schreibstil sehr angenehm, sodass man leicht ins Buch gefunden hat und auch wirklich am Ball bleiben konnte. Aber manche Personen waren mir echt sehr unsympathisch, sodass ich dann doch recht schnell genervt war.
So kann ich hierfür wirklich nur 5 Rosenblätter fallen lassen, denn mehr als nette Unterhaltung für Zwischendurch war es dann letztlich doch nicht.

Montag, 3. April 2017

Rezi - Jennissimo von Susan Mallery

Inhalt:
Jenna fällt fast der Kochlöffel aus der Hand: Ein älteres Hippie-Pärchen betritt ihren Kochshop – und erklärt, sie sei ihre leibliche Tochter. Dass Jenna adoptiert ist, wusste sie. Kein Problem. Aber andere Eltern wollte sie eigentlich nicht. Auch wenn die beiden betagten Blumenkinder jetzt kunstvoll die Macht der Liebe beschwören. Aber damit nicht genug: Ein toller Typ schreibt sich in Jennas Kurs ein, der anscheinend mehr im Sinn hat, als nur in der Küche seinen Mann zu stehen: Er will mit Jenna flirten. Und das nach ihrer Scheidung, die sie viel Kraft und noch mehr Selbstbewusstsein gekostet hat! Eine neue Liebe? Die steht definitiv nicht auf Jennas Tageskarte! Sie ist kurz davor überzukochen …

Informationen zum Buch:
Taschenbuch: 352 Seiten
Verlag: MIRA Taschenbuch; Auflage: 1 (1. August 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3862783499
ISBN-13: 978-3862783496
Originaltitel: Already Home
Größe und/oder Gewicht: 12,6 x 2,8 x 19,1 cm

Meine Meinung:
Dieses Buch hab ich mir gekauft, weil ich das Buch, welches ich eigentlich gelesen habe, zu Hause vergessen hatte. Aber es klang allein vom Klappentext her so witzig, dass ich es unbedingt mitnehmen musste. Außerdem war mein kleines Hippie-Herz total bezaubert.
Jenna hat eine Scheidung hinter sich und möchte einen Neuanfang wagen, ausgerechnet mit einem eigenen Laden, für den sie nicht einmal einen Geschäftsplan hat. Sie war mir direkt sympathisch, denn ich habe sie als eine Frau kennengelernt, die ihren Weg geht und dabei sehr warmherzig und zielstrebig ist. So hab ich sie sofort in mein Herz geschlossen und mit Freuden durch das Buch begleitet.
In ihrem Streben ihr eigenes Glück zu finden hat sie mir sehr imponiert und auch mir neuen Mut gegeben, mein Leben neu zu formen. Genau wie alle Figuren in diesem Buch es getan haben. Jede hat es geschafft, mir auf ihre Weise neuen Mut zu geben.
Dennoch war es durch den unheimlich seichten Stil eher ein Buch für zwischendurch gewesen, was sich auch in der Handlung das ein oder andere Mal spiegelt, denn viel überlegen muss man hier nicht wirklich. Man kann sich einfach zurücklehnen und das Buch genießen, dass mit unglaublich viel Humor und Herzschmerz einhergeht. Eben das perfekte Sommerbuch, welches sich für einen Besuch am Strand besonders gut eignet.
Aus diesem Grund habe ich mich auch entschlossen für dieses Buch ganze 7 Rosenblätter fallen zu lassen. Es ist eine super schöne, aber dennoch sehr kurzweilige Unterhaltung, bei der mir besonders die humorvolle Hippie-Seite gefallen hat.

Rezi - Angels of the Dark: Sinnliches Erwachen von Gena Showalter

Inhalt:
Halbengel Koldo kennt nur ein Ziel: Rache an dem Engel, der ihn einst qualvoll seiner Flügel beraubte! Dass ihm ewige Verdammnis droht, wenn er sich den Mächten des Hasses hingibt, hält Koldo nicht von seiner Suche ab. Das ändert sich, als seine Mission ihn zu der bildschönen Nicola führt. Die von Dämonen verfolgte junge Frau scheint so zerbrechlich – und hat doch eine Stärke in sich, die Koldo fesselt. In ihm erwacht tiefe Leidenschaft, intensiver als alles, was er je fühlte. Und obwohl er sich mit aller Macht dagegen wehrt, wird er den härtesten Kampf ausfechten, um Nicolas Leben zu retten.

Informationen zum Buch:
Taschenbuch: 432 Seiten
Verlag: MIRA Taschenbuch; Auflage: 1 (10. Februar 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3862788776
ISBN-13: 978-3862788774
Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12,4 x 3,6 cm

Meine Meinung:
Ein Buch das den Leser zur absoluten Sucht verhilft!
So sollte die Beschreibung meiner Meinung nach lauten, aber ich versuche das Ganze zuerst einmal verständlich zu erklären. Also, ihr wisst ja, dass Gena Showalter meine absolute Lieblingsautorin ist und sich daran so schnell auch nichts ändern wird.
Und ihre Vorstellung von Engeln hat mich so richtig für sie eingenommen. Man könnte wirklich meinen, sie hätte damit ihren eigenen Glauben erschaffen und verfolgt diesen in Form ihrer Bücher nun weiter. Genau das gefällt mir auch besonders, denn hier erfährt man als Leser wieder ein bissen mehr über die Engel und deren Aufgabe bzw. auch über ihren Schöpfer selbst.
In diesem Buch lernen wir Koldo kennen, der jedoch nur zur Hälfte das Blut der Engel in sich trägt. Die andere Hälfte bleibt lange ein sehr dunkles Geheimnis, welches sich leider sehr nervenaufreibend durchs Buch zieht, denn er selbst hat äußerst schwer daran zu leiden. Was es für ihn nicht unbedingt leichter macht, facht es doch seinen enormen Durst nach Rache mehr und mehr an. Sicher, nach allem was er erlebt hat kann ich ihn schon bis zu einem gewissen Punkt verstehen, aber vieles blieb für mich dann dennoch vollständig überzogen, sodass Koldo schnell zwischen die Extreme gerückt erschien, was bei einem solchen Charakter wahrlich nicht leicht ist. Dennoch habe ich ihn auf eine gewisse Art und Weise in mein Herz schließen können, sind wir doch auf eine bestimmte Weise völlig gleich. Aber hierzu möchte ich nicht allzu sehr ins Detail gehen, denn es würde sowohl das Buch Spoilern, als auch zu viel über mich selbst verraten, also lieber weiter im Text.
Neben Koldo lernen wir auch die schöne aber ziemlich schwer kranke Nicola kennen, zu der er sich schnell hingezogen fühlt. Bei ihr wird schnell klar, dass sie eine ziemliche Kämpferin ist, es jedoch selbst nicht wahrhaben möchte, weil sie ihre Schwester als die Stärkere sieht und nicht sich selbst. Aber das ist auch in meinen Augen völliger Unsinn, denn man merkt schnell wie hart sie zu kämpfen hat und wie stark sie ist, sodass es eigentlich eher eine echte Farce ist. Doch mir gefällt hier sehr, wie sie sich im Laufe des Buches verändert und das auch positiv auf Koldo selbst überträgt.
Selbst der beschwingt leichte Schreibstil macht es leicht, das Buch in nahezu einem Rutsch durchzusuchten, sodass man am Ende nicht anders kann, als mit gebrochenem Herzen vor dem bereits beendeten Buch zu sitzen und sich zu fragen ob es wirklich bereits das Ende gewesen ist. Es ist nämlich unheimlich aufwühlend erzählt und rüttelt sehr viel in einem selbst wach (sofern man das ein oder andere schlimmere Erlebnis innerhalb der eigenen Familie vorweisen kann). Genau das war für mich auch eine Art Weckruf für mich selbst, auch wenn ich Koldos Weg noch nicht so ganz folgen kann.
Aber bevor ich mich hier wirklich noch verplappere, möchte ich lieber schnell zur Bewertung kommen. So gesehen hat mir das Buch super gefallen, aber es hatte auch die ein oder andere kleinere Schwäche, wie einige Wortwiederholungen oder auch ziemlich nervige Situationen in denen Koldo ziemlich anstrengend wurde. Was das Lesen ein bisschen gebremst hatte. Deswegen habe ich mich hier entschieden ganze 8 Rosenblätter fallen zu lassen.
Ein Lesemuss ist es trotz allem!

Freitag, 24. März 2017

Rezi - Plötzlich Fee: Winternacht von Julie Kagawa

Inhalt:
So richtig hat Meghan noch nie irgendwo dazugehört: Halb Mensch, halb Feenprinzessin, steht sie zwischen den Welten. Während sich im Feenland Nimmernie ein Krieg zwischen Oberons Sommerhof und dem Reich der Winterkönigin Mab anbahnt, spitzt sich Meghans Lage zu: Als Gefangene des Winterreichs sieht sie das Unheil heraufziehen, kann aber nichts unternehmen. Ihre magischen Fähigkeiten schwinden mit jedem Tag, und niemand glaubt ihr, dass die gefährlichen Eisernen Feen darauf lauern, Nimmernie zu unterjochen. Denn keiner hat die dunklen Feen, die selbst Mabs Grausamkeit in den Schatten stellen, je gesehen …

Informationen zum Buch:
Taschenbuch: 512 Seiten
Verlag: Heyne Verlag (15. Juni 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 345331445X
ISBN-13: 978-3453314450
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
Originaltitel: The Iron Daughter, The Iron Fey Book 2
Größe und/oder Gewicht: 11,8 x 4,3 x 18,8 cm

Meine Meinung:
Wie ihr ja schon wisst, habe ich Band 1 unglaublich gesuchtet und dennoch ein ganz kleines großes bisschen Angst gehabt, weiter zu lesen. Immerhin nehmen viele Reihen mit den Folgebänden ab.
Aber nicht so hier, denn dieser Band nimmt unheimlich an Fahrt auf.
Meghan ist wieder im Reich der Feen, doch dieses Mal nicht im Sommerkönigreich sondern im Winterkönigreich um ihren Vertrag einzuhalten. In dieser kalten und brutal unwirtlichen Gegend wird schnell klar, dass sie ihre Gefühle beiseiteschieben sollte, dennoch kann sie es nicht und wird dadurch sogar ein bisschen verbittert (was ich verstehen kann, denn ich glaube mir würde es auch so ergehen). Immerhin zieht Ash sich ja vor ihr zurück und zeigt ihr die Seite des Winters, die sie noch nicht kannte.
Aber genau das hat das Lesen dieses Buches für mich zu einer Berg und Tal Fahrt der Gefühle verwandelt. Ich wusste nie genau woran ich war und mit jeder Seite bin ich dem Feenreich mehr und mehr verfallen. Ash mochte ich jedoch in diesem Band nicht wirklich, denn er war hier einfach nur ein Arschloch mit einigen dennoch sehr niedlichen Anwandlungen. Aber mal ernsthaft, warum musste er denn ohne Erklärung so handeln????
Die arme Meghan!!!!
*hrmpf*
Ich konnte nicht anders als mit ihr zu leiden, auch wenn ich sie manchmal sehr theatralisch fand in ihren Gedanken. Dennoch ist sie eine unheimlich starke Protagonistin und in ihrem Willen unheimlich stark und beeindruckend. Sie leistet eine Menge und das imponiert mir und es ist die Hölle wie sehr sie leidet obwohl Ash….
Ah lassen wir das, sonst verrate ich euch noch zu viel, dabei müsst ihr dieses Buch unbedingt lesen! Es ist einfach unglaublich toll geschrieben, sodass man immer mehr und mehr in diese unglaublich schöne und dennoch so grausame Welt eintauchen will. Genau das gefällt mir auch besonders, denn hier sind die Feen und Elfen nicht so, wie sie in anderen Büchern beschrieben werden. Also kein Glitzer-wir-haben-uns-alle-lieb-und-sind-so-süß-Gehabe sondern wirklich wunderschön und dennoch in ihrer Schönheit unheimlich Grausam, wie auch in den originalen Sagen und Mythen. Da hat sich die Autorin etwas wirklich Besonderes einfallen lassen.
Deswegen freue ich mich auch schon darauf, die Reihe weiter zu lesen. Allerdings nicht alle hintereinander, denn so viel Gefühlschaos verträgt mein Herz einfach nicht. Aber ich kann hier nicht anders als ganze 10 Rosenblätter fallen zu lassen und eine klare Lese-Empfehlung auszusprechen.
Ihr müsst diese Reihe unbedingt lesen!

Dienstag, 21. März 2017

Rezi - Dornenkleid von Karen Rose

Inhalt:
In ihrem Thriller „Dornenkleid“, dem 2. Buch der Serie nach dem Bestseller „Dornenmädchen“, beschert Karen Rose ihren Lesern einen nervenzerfetzend spannenden Trip in menschliche Abgründe. Ein Thriller, der unter die Haut geht, von der amerikanischen Bestseller-Autorin („Todesstoß“, „Todesspiele“, „Todesherz“)!
Cincinnati, Ohio: Der Journalist Marcus O’Bannion ermittelt mit Detective Scarlett Bishop in dem brutalen Mord an einer jungen Philippinerin, die von einem skrupellosen Menschenhändler-Ring als Sex-Sklavin in die USA gelockt wurde. Um ihr Kartell zu verteidigen, gehen die Verbrecher über Leichen. Marcus und die hübsche Scarlett, die anfangs nicht ahnen, wie tief der Strudel aus Gewalt, Sex und Drogen reicht, müssen bald alle Register ziehen, um die Bande zu stoppen, denn auch für sie beginnt ein Kampf um Leben und Tod.

Informationen zum Buch:
Broschiert: 928 Seiten
Verlag: Knaur HC (2. November 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3426653613
ISBN-13: 978-3426653616
Originaltitel: Alone in the Dark
Größe und/oder Gewicht: 14 x 4,5 x 21,1 cm

Meine Meinung:
Auf dieses Buch war ich nach dem ersten recht starken Einstiegsband wirklich unheimlich neugierig. Okay, ein wenig ernüchternd war das Lesen dann doch, was aber dem typischen Karen-Rose-Stil keinen Abbruch getan hat, denn auch bei diesem Band war man bereits ab Seite 1 vollends dem Bann der Geschichte erlegen. Schnell hatte sie mich in ihrem Erzählstil gefangen und auf eine Reise voller Gefahr und knisternder Romantik geführt, aus der ich so schnell nicht wieder hervorzukommen gewagt habe.
Besonders ein Spruch hat sich dabei in mein Gedächtnis eingebrannt, der ist auf dem Buchrücken zu finden und lautet wie folgt: „Angst ist wie ein Kleid aus Dornen.“
Genau das hat es mir auch erlaubt, einen Zugang zu diesem Buch zu finden, denn auch mich trifft dieser Spruch direkt ins Herz bzw. direkt in meine Seele. So konnte ich beinahe schon die Dornen fühlen, die sich imaginär um meinen Körper geschlungen haben und den metallischen Geruch des Blutes an mir selbst wahrnehmen. Zumindest habe ich mir Scarlett in ihrer Angst immer so vorgestellt.
Wenn ich es recht bedenke, habe ich sie wirklich oft mit mir selbst verglichen, was die Spannung noch um einiges mehr erhöht hat, denn so war ich nicht nur so tief wie nur irgend möglich in der Story versunken, sondern hatte teilweise auch Träume, von denen ich nicht einmal wusste ob ich es träumte, oder die Scarlett in mir. Es fühlte sich jedenfalls unheimlich realistisch an, genau deswegen möchte ich jetzt auch nicht unbedingt etwas zur Story selbst erzählen, denn ich bin mir nicht einmal mehr sicher, ob ich meine oder die Erlebnisse von Scarlett beschreiben würde.
Aber ich kann euch die Romane von Karen Rose wärmstens empfehlen, wenn ihr Lady-Thriller bzw. Romantic Thrill im Allgemeinen mögt, werdet ihr hier nicht mehr daraus hervorkommen können. Das ist vor allem dem locker leichten Schreibstil zu verdanken, der einem auch schnell erlaubt, die Figuren ins Herz zu schließen und immer und überall dafür zu sorgen, dass man unbedingt wissen möchte wie es weitergeht (so konnte ich nicht anders als auch innerhalb der Werbepausen zu suchten). Deswegen lasse ich hier auch 9 Rosenblätter fallen. Ein einziges Rosenblatt möchte ich für die ein oder andere recht abstruse Wendung innerhalb der Story aber auch abziehen.
Wie fandet ihr es denn?

Rezi - Das Paket von Sebastian Fitzek

Inhalt:
Der neue Psychothriller von Sebastian Fitzek!
Seit die junge Psychiaterin Emma Stein in einem Hotelzimmer vergewaltigt wurde, verlässt sie das Haus nicht mehr. Sie war das dritte Opfer eines Psychopathen, den die Presse den »Friseur« nennt – weil er den misshandelten Frauen die Haare vom Kopf schert, bevor er sie ermordet.
Emma, die als Einzige mit dem Leben davonkam, fürchtet, der »Friseur« könnte sie erneut heimsuchen, um seine grauenhafte Tat zu vollenden. In ihrer Paranoia glaubt sie in jedem Mann ihren Peiniger wiederzuerkennen, dabei hat sie den Täter nie zu Gesicht bekommen. Nur in ihrem kleinen Haus am Rande des Berliner Grunewalds fühlt sie sich noch sicher – bis der Postbote sie eines Tages bittet, ein Paket für ihren Nachbarn anzunehmen.
Einen Mann, dessen Namen sie nicht kennt und den sie noch nie gesehen hat, obwohl sie schon seit Jahren in ihrer Straße lebt ...

Informationen zum Buch:
Gebundene Ausgabe: 368 Seiten
Verlag: Droemer HC (26. Oktober 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3426199203
ISBN-13: 978-3426199206
Größe und/oder Gewicht: 14 x 3 x 21,6 cm

 
Meine Meinung:
Das Buch war wieder ein Buch, das ich unbedingt habe lesen müssen! Zum einen ist es ein Fitzek, wo der Name bereits Spannung verspricht. Zum anderen geht es um ein Thema, das ich wirklich mehr als nur feier, denn auch ich erwarte mehr als genug Post. Also ist nicht ausgeschlossen, dass einem sowas auch mal passieren könnte (ja Thriller-Fan lässt grüßen).
Allerdings hat sich dieses Versprechen nicht einlösen können, denn schnell war klar:
Das Buch ist eher für den Massenmarkt geschrieben worden.
So habe ich hier schnell die Lust verloren überhaupt dranbleiben zu wollen, weswegen es mir trotz des einfach gehaltenen Schreibstils schwergefallen ist, weiter zu lesen. Von Anfang an war ich von der Protagonistin eher abgeschreckt, denn ich wurde absolut nicht warm mit ihr, sie hat dafür viel zu viele Dummheiten gemacht, wo man sich einfach nur an den Kopf packen konnte. Deswegen habe ich mir hier kaum einprägen können, welche Merkmale Emma eigentlich ausmachen.
Genau das finde ich eigentlich schade, aber es konnte mich eben leider nicht überzeugen. Nicht des Stils wegen, sondern eher von der Umsetzung und dem Tatbestand an sich.
An einigen Stellen habe ich es einfach als an den Haaren herbeigezogen empfunden, sodass ich eher schmunzeln musste als das ich mich richtig auf das Buch hätte einlassen können. Deswegen möchte ich hierfür auch nur 4 Rosenblätter fallen lassen.
Wie ist es euch beim Lesen ergangen?