Mittwoch, 17. Januar 2018

Rezi - Das Reich der sieben Höfe: Dornen und Rosen von Sarah J. Maas


Inhalt:
Sie hat ein Leben genommen. Jetzt muss sie mit ihrem Herz dafür bezahlen.
Die junge Jägerin Feyre wird in das sagenumwobene Reich der Fae entführt. Nichts ist dort, wie es scheint. Sicher ist nur eins: Sie muss einen Weg finden, um ihre Liebe zu retten. Oder ihre ganze Welt ist verloren.

Informationen zum Buch:
Gebundene Ausgabe: 480 Seiten
Verlag: dtv Verlagsgesellschaft (10. Februar 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3423761636
ISBN-13: 978-3423761635
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
Originaltitel: A Court of Thorns and Roses
Größe und/oder Gewicht: 16,2 x 5 x 21,6 cm

Meine Meinung:
Dieses Buch wurde mir von mehreren meiner Blogger Freundinnen empfohlen, daher hab ich es gekauft, aber dennoch ein bisschen länger liegen lassen, da ich irgendwie nie so recht die Zeit gefunden habe das Buch zu lesen. Aber dann kam doch die Zeit, wo ich endlich habe beginnen können und ich wurde nicht enttäuscht. Bereits ab der ersten Seite wurde ich quasi ins Buch gesogen, sodass ein auftauchen nur sehr schwer möglich war.
Ab Seite 1 begleitet man Feyre und ihr mehr oder weniger schweres Leben. Warum mehr oder weniger? Weil es eine schmale Gradwanderung darstellt. Anfangs noch ums Überleben kämpfend und dennoch mit allem was das Herz sich nur wünschen kann gesegnet. Sie erzählt eine Geschichte und wir als Leser dürfen ihren Weg begleiten und dabei mit ihr Lachen und Weinen und Zittern und Bangen. Für mich waren die Worte der Autorin eine Melodie, die sie in meinem Herzen hat erklingen lassen.
Besonders die Beschreibungen der Orte, die wir zusammen mit Feyre besuchen waren so unglaublich toll, das ich am liebsten ins Buch hineingekrabbelt wäre. Aber mit ihr warm geworden bin ich teilweise nicht wirklich. Sie erscheint mir etwas sehr unnahbar, fast nicht ganz greifbar. Genau die Tatsache hat mich dann doch verwundert, denn das Buch bzw. die Reihe ist derzeit in aller Munde und jeder schwärmt davon. Aber bei diesem Band kann ich mich dem Hype noch nicht anschließen.
Die Figur, die mir hier besonders gut gefallen hat und die sich in mein Herz gegraben hat, war Lucien. Er hat etwas sehr Besonderes an sich, was mich sofort für ihn eingenommen hat und das hat sich mit jeder Zeile, die ihm gewidmet war auch noch gesteigert. Ich würde ihn glaube ich mit meinem Leben schützen, wenn er real wäre und dies von mir verlangen würde.
Tamlin jedoch ist eine ganz andere Kategorie. Aber definitiv nicht das, was ich von ihm erwartet habe. Er ist ein Charakter, der mich stark an das Biest aus „Die Schöne und das Biest“ erinnert, was hier vermutlich auch als Vorlage diente. Dennoch entfernt sich die Autorin dann auch schnell wieder der Ähnlichkeiten betreffend. Sie schafft etwas einzigartiges und wundervolles, das man als Fantasy Fan unbedingt gelesen haben sollte. Dennoch mag ich Tamlin irgendwie gern, aber dann hätte ich ihn doch eher als besten Freund an meiner Seite.
Dann wäre da noch Rhys….
Naja, ihn zu beschreiben würde glaube ich mehrere Seiten füllen und dazu fehlt mir die Zeit und wahrscheinlich euch beim Lesen auch. Daher überlasse ich es euch, herauszufinden wie er ist, denn, ich weiß auch nicht, er hat etwas an sich, das ihn sich in meine Gedanken hat schleichen lassen. Aber wie es weiter geht mit ihm und mir…ähm ich meine natürlich Feyre…muss ich noch schauen.
Aber ich freue mich definitiv auf Band 2, den ich auch in meinem Urlaub lesen und für euch rezensieren werde. Ich mag die Welt sehr, die die Autorin hier geschaffen hat, denn sie ist wunderschön und voller Gefahren zugleich. Eben wie die Mythen, die sich um die Feen und ihr Reich selbst ranken und deswegen passt dieses Buch auch so einmalig gut.
Dennoch habe ich mich entschlossen hierfür vorerst nur ganze 7 Rosenblätter (haha, wie passend) fallen zu lassen, denn ich bin zwar mitgerissen worden, aber dennoch nicht komplett. Irgendwie hatte mir hier dieser gewisse Zauber gefehlt, den ich hoffentlich in Band 2 finden werde. Ich bin gespannt.

Dienstag, 16. Januar 2018

Rezi - Die Taugenichtse von Samuel Selvon

Inhalt:
Ein Roman wie ein Lieblingssong
Moses, Big City, Fünf-nach-zwölf und die anderen setzen große Hoffnungen in ihr neues Leben im »Zentrum der Welt«, so nennen sie das London der Nachkriegszeit. Sie sind aus der Karibik hierhergekommen, jetzt staunen sie über die Dampfwolken vor ihren Mündern. Und wenn der Wochenlohn wieder nicht reicht, jagen sie eben die Tauben auf dem Dach. Kapitulation? Niemals! Stattdessen beginnen die Überlebenskünstler, sich neu zu erfinden – und ihre neue Heimat gleich mit.
Samuel Selvons Ton zwischen kreolischem Straßenslang und balladesker Suada setzt sich sofort ins Ohr. Bedingungslos aufrichtig erzählt Selvon von den ersten Einwanderern Englands, die das Land für immer verändert haben – sein Denken, seine Sprache, sein Selbstverständnis.
Mit einem Nachwort von Sigrid Löffler
Die literarische Entdeckung!

Informationen zum Buch:
Gebundene Ausgabe: 176 Seiten
Verlag: dtv Verlagsgesellschaft (5. Mai 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3423281170
ISBN-13: 978-3423281171
Originaltitel: The Lonely Londoners
Größe und/oder Gewicht: 13,9 x 2,2 x 21,6 cm

Meine Meinung:
Es ist ein Buch, welches zeigt, das man trotz der großen weite der Stadt ziemlich einsam sein kann. Dem Leser werden durch einen ziemlich interessant gestalteten Protagonisten ziemlich viele spannende Geschichten präsentiert, die sich alle eines zum Ziel genommen haben:
Ein besseres Leben in London!
Jeder, dessen Geschichte wir lesen dürfen, kommt mit einem Traum, wenig Geld und sehr viel Mut. Allein das bewundere ich zutiefst. So habe ich in jeder Geschichte etwas gefunden, das mich zu Tränen gerührt hat. Ich habe mit jedem gelacht und geweint und habe so gesehen auch eine ganze Menge erlebt, weswegen ich sehr dankbar bin, dieses Buch lesen zu dürfen.
Wäre es nicht als Überraschung bei mir eingeflattert, ich hätte es vermutlich nicht einmal entdeckt. Ziemlich schade eigentlich, denn es ist ein Buch, das man unbedingt gelesen haben sollte. Vor allem jetzt, da durch die vielen Menschen, die ihr Zuhause verloren haben und sich hier gerne ein neues errichten möchten, das Hauptthema auch sehr aktuell gehalten ist.
Gut, in die Sprache des Autors habe ich zu Anfang nur mit sehr viel Mühe hineingefunden, aber ein dranbleiben lohnt sich. Denn kurz darauf ist man bereits traurig, das man es beendet hat.
Daher möchte ich hierfür ganze 7 Rosenblätter fallen lassen.

Montag, 15. Januar 2018

Projekt Herzensband - Krayenzeit: Die Bandmitglieder

Heute ist mein dritter und letzter Beitrag zu Krayenzeit dran. Diesmal möchte ich euch die Bandmitglieder etwas genauer vorstellen. Klar, im Prinzip könnt ihr mal eben Google fragen und euch das durchlesen, aber ich hab mir da was ganz Besonderes ausgedacht.

Bevor ich gestartet bin, habe ich angefragt ob es Informationen gibt, die man als Hörer unbedingt wissen sollte/muss und was natürlich bei mir nicht fehlen darf: Bücher.

Daher hab ich jetzt ganz vieles, was ihr vielleicht noch gar nicht über die Mitglieder wisst zusammen getragen und möchte euch das hier in meinem abschließenden Beitrag zusammen gefasst.

Anfange möchte ich natürlich mit dem Mitbegründer Markus Engel, der bereits sein halbes Leben der Musik gewidmet hat, was ihm mehr als gutgetan hat, denn er hat eine wirklich unglaubliche Stimme, die mich zum träumen animiert und sehr oft meine Bücher, die ich lese, sehr untermalt.
Was mich mittlerweile besonders an ihm fasziniert ist ein besonderes Zimmer in seinem Zuhause, das er ausschließlich den Büchern gewidmet hat (davon möchte ich bitte Bilder haben). Mit gut 1000 Büchern hat er sich dort eine kleine Bibliothek errichtet. Allein deswegen beneide ich ihn schon. Sein Lieblingsbuch hat er gleich verraten müssen, naja gut, eines davon, weil einen Buchsuchti zu fragen welches Buch man am liebsten hat ist genauso wie einen Künstler zu Fragen, welchen Song er am meisten liebt. Daher hat er mir verraten, dass eines seiner liebsten Bücher „Die Säulen der Erde“ von Ken Follet ist. Ich glaube wir müssen bei gekommener Zeit unbedingt mal über deine Bücher sprechen :D
Auch das er in einem 400 Jahre alten Fachwerkhaus lebt ist besonders interessant. So ist die Verbindung zu der Zeit von Shakespeare direkt mal da und bringt wahrscheinlich auch gleich die Inspiration für die Songs mit, die er immer wieder schreiben muss (wie bei mir mit dem Lesen, ohne geht´s gar nicht). So ist er ein wirklich einzigartiger Charakter, den ich besonders durch seine Musik sehr zu schätzen gelernt habe. Vielleicht haben wir Leser die Chance, das er die aufkommenden Fragen (ich bin mir sicher ihr habt welche) unter den Kommentaren beantwortet wenn wir ihn ganz lieb fragen.

Als zweites möchte ich mich dem nächsten Mitbegründer widmen. Joachim "Jo" Lappel spielt Bass und laut Infos gibt es nichts, was man über ihn unbedingt wissen muss (glaube ich dir nicht, da gibt´s bestimmt was, das ist dir sicher auf die Schnelle nur nicht eingefallen). Nichtsdestotrotz hab ich ein bisschen auf der Website gelesen und da herausgefunden, das er eher ein Ruhepol für die Band darstellt, was ich als sehr angenehm erachte, denn Ruhe (besonders wenn man so oft unterwegs ist) ist das wichtigste Gut, welches man verteilen kann. Auch seinem Kopf entsprungen sind die wundervollen Balladen, die auf den Alben zu finden sind.
Sein Lieblingsbuch ist „Good Omens“ von Terry Pratchett und Neil Gaiman, was direkt mal beweist, das er einen tollen Humor vorweist :)
Danke das du so tolle Texte schreibst, hier an dieser Stelle.

Dann gibt´s da noch die schöne Shir-Ran Yinon, die die Tochter des international renommierten Dirigenten Israel Yinon (1956-2015) ist, zudem hauchte er vielen Werken der Entarteten Musik wieder Leben ein. So ist sie bereits mit der Liebe zur Musik aufgewachsen, was man auch an ihrem Spiel selbst merkt, wie ich finde.
Besonders schön finde ich auch, dass sie von Klassik bis Metal so ziemlich alles was sie gerne mag spielt und dadurch auch bereits auf 5 Kontinenten und da in 29 Ländern auf den verschiedensten Bühnen stand. Allein diese Erfahrung lässt sie jeden Konzertbesucher immerzu spüren, genauso wie ihre Liebe zur Musik, die man in jedem einzelnen Ton fühlt. So kam sie auch dazu, Werke für die verschiedensten Orchester zu schreiben und das Jüngste davon wurde 2016 in Aschaffenburg uraufgeführt und ist mit „Vivid“ betitelt.
Danach muss ich bei Gelegenheit definitiv einmal forschen.

Weiter geht es mit dem dritten Mitbegründer Alex (ich hoffe die Bloggerdame bringt das richtig herüber :P ). Er selbst hat sich einem Studium der Geschichte und der Germanistik gewidmet und verleiht auf der Bühne seiner Gitarre wunderbare Klänge.
Wenn er das nicht tut, dann zockt er (was denn so?) und ist ein eingefleischter Fantasy- und SciFi-Nerd (auf meinem Blog somit definitiv unglaublich passend). Auch hier würde mich unglaublich brennend interessieren wovon du so Fan bist, vielleicht magst du das ja auch meinen Lesern und euren Hörern verraten.

Jessica Kondermann, bzw. Jessi oder auch Jess, habe ich spätestens seit dem Song „Tenebra“ in mein Herz geschlossen. Man kann ihr ansehen, wie viel Spaß ihr dieses Video macht und genau solche Kleinigkeiten liebe ich!!!
Bitte behalte das unbedingt bei!
Ich finde es zudem unglaublich schön das sie Kinderbücher von z.B. Enid Blyton, Michael Ende, Ottfried Preußler oder Astrid Lindgren bevorzugt. Wie hat dir eigentlich Krabat gefallen? :)
Vielleicht zählt das ja zu deinen Lieblingen, auch wenn es schwer da ist, einen wirklichen Liebling herauszusuchen. Genau deswegen hat sie nämlich nicht wirklich ein Lieblingsbuch.
Besonders beeindruckend empfinde ich auch, dass sie einen quasi perfekten Job sofort aufgeben würde, wenn die Menschen mit denen sie dort zusammen arbeiten müsste Arschlöcher, Manipulierer oder aggressive Leute sind. Denn für sie ist eines wichtig: Sich vorrangig mit netten und liebevollen Menschen zu umgeben. Jessi, du bist soeben mein Vorbild geworden, denn das finde unglaublich gut!
Sie ist auch ein Mensch, der Tiere über alles liebt und deswegen ihre Hunde und Katzen als vollwertige Familienmitglieder betrachtet und sehr gern die Ruhe und die Schönheit der Natur genießt.

Als letztes habe ich noch was über meinen Liebling Martin zu berichten. Er ist nicht nur der Drummer der Band, sondern ein echt hübscher und niedlicher Kerl (*räusper*). Er ist jemand, der ständig trommeln muss, egal womit, Hauptsache Trommeln! Dabei hat er bestimmt auch bereits ganz viele tolle neue Rhythmen gefunden und diese später auf seinem Schlagzeug angetestet.
Ebenso wie Jessi, ist auch er ein absoluter Tiermensch. Bei ihm ist ein Zuhause nur dann ein Zuhause, wenn es dort mindestens einen Hund und eine Katze gibt, andernfalls fühlt es sich nicht nur leer an, das ist es dann auch, weil ihm die Wärme und das Kuscheln mit den Vierbeinern fehlt.
Was ich irgendwie witzig finde ist die Tatsache, der er zum Einschlafen irgendwelche Natur- oder Weltraum Dokus laufen lässt. Für ihn scheint das entspannend, aber mein Kopfkino sagt mir hier, dass das mitunter auch deswegen hilft, weil die ein oder andere Doku bestimmt nicht ganz sehr spannend sein kann.
Danke das du mir so schnell geantwortet und die Infos zusammengetragen hast.

 
Abschließend hab ich noch drei ganz wichtige Fakten, die Musik der Band betreffend für euch.
Wichtig ist den Jungs und Mädels hier vor allem, Inspiration aus aller Welt zu holen und sich nicht auf etwas Bestimmtes zu beschränken, damit es für uns niemals wirklich langweilig werden kann.
Ebenfalls wichtig sind ihnen dabei auch besonders sehr eingängige Melodien, die man schnell im Ohr hat und schwerlich wieder los wird, sodass es leichter ist, direkt beim ersten Hören gleich mal die Songs mitzugröhlen. Bei mir funktioniert eurer Plan da schon einmal sehr gut :D
Beim Schreiben der Songs fängt dann einfach einer mit einer ganz groben Grundidee an, die dann in gemeinschaftlicher Arbeit zu dem gemacht wird, was wir als Hörer der Musik genießen dürfen. Somit merkt man auch immerzu die Liebe in jedem einzelnen eurer Songs.

Genau dafür möchte ich DANKE sagen.
Danke, dass ihr mich bei meiner Blogarbeitet begleitet!
Danke, dass ihr euch zu dieser Kooperation einverstanden geklärt habt!
Danke, dass ihr meine Herzensband seid!

Sonntag, 14. Januar 2018

Projekt Herzensband - Krayenzeit: Musik

Im heutigen Beitrag möchte ich euch die Musik, die mich so bezaubert, einmal genauer vorstellen.
Aber eines kann ich euch sagen: Wehe ihr fragt mich nach diesem Beitrag nach meinem Lieblingssong!!
Den habe ich definitiv nicht, denn die Alben geben so viel gute Musik her, dass ich mich hier überhaupt niemals nie nicht entscheiden könnte.

Aber ich glaube ihr würdet von mir lieber etwas über die Musik lesen wollen, daher fange ich gleich einmal an. Immerhin gibt´s ganze drei Alben, die ich euch zeigen kann. Es lohnt sich jedes zu kaufen!

Hier könnt ihr direkt die Rezension von Tommy lesen
Das erste Album, mit denen Krayenzeit auf sich aufmerksam gemacht haben ist „Auf dunklen Schwingen“ und zeugt von sehr kraftvollen und vor allem eingängigen Texten, die einem sehr schnell im Gedächtnis hängen bleiben. Ich hab mir das Album zwar als zweites gekauft, aber ich muss sagen, dass ich definitiv was verpasst hatte. Immerhin gibt das Album neben dem Intro ganze 12 Songs her, die sich nicht nur durch die überzeugende Musik, sondern auch durch die wundervollen Texte in den Vordergrund rücken.
Als Hörer lernt man die Krähen auf einer besonderen Reise kennen und zwar indem man mit ihnen zur Krähenzeit zu tanzen lernt oder sich mit ihnen im Liebeswahn verliert. Aber egal auf welchem Weg, wir sie begleiten, ihr Stil ist und bleibt einzigartig. So einzigartig, dass es sich anfühlt als würden turmhohe Wolken über uns herein brechen und Platz machen für die Dunkelheit, die sich in den dunklen Schwingen der Krähen selbst manifestiert.
Mir macht das Hören dieses Albums definitiv sehr großen Spaß, denn meine Favoriten dürfen dann auch gut und gerne die Nachbarn mithören, ob sie wollen oder nicht. Und meistens erwache auch ich gemeinsam mit den Krähen, denn der Song „Wir sind erwacht“ geht jeden Morgen bei mir an (als Wecker, weil es so unglaublich gut passt und gleich Gute Laune verbreitet).
Die Melodien sind fröhlich, lassen einen Tanzen und die Songs wandeln zwischen Fröhlichkeit und Bedeutsamkeiten, die einen zum Nachdenken anregen, Sozusagen genau das, was ich am Musik auch liebe und was ich bevorzugt höre.
Dieses Album kann ich euch also sehr ans Herz legen.

Hier könnt ihr die Rezension von Tommy lesen
Auch das zweite Album empfinde ich als unglaublich gelungen, denn es knüpft an den unglaublichen Stil an, zeigt jedoch auch, dass sich die Band weiterentwickelt hat. „Tenebra“ ist wie der Titel besagt, wie die Nacht selbst. Voller Düsternis und sowohl die Melodien als auch die Texte werden kräftiger. Auch hier bietet das Album neben einemsehr interessanten Intro ganze 12 ausdrucksstarke Songs, die sich zwischen Mystik und den dunkelsten Geschichten, die diese Welt zu bieten hat, bewegen.
Hier haben sich zwei Songs herauskristallisiert, die mich unglaublich bewegt haben, das sind zum einen Tenebra selbst und 2000 Jahre Einsamkeit.
Warum gerade diese beiden?
Das kann ich euch ganz einfach erklären, denn schwer zu beschreiben ist es nicht wirklich. Tenebra lässt mich wissen, dass ich niemals alleine sein werde und es immer jemanden gibt, der an meiner Seite sein wird. Es hat einen Rhythmus, der mich vereinnahmt hat, der meine Seele entflammt hat und vor allem auch noch durch den Songtext zur Hymne der Band aufzusteigen scheint. Genau das gefällt mir unter anderem sehr an diesem Song. Wobei ich sagen muss, als besonders einprägsam empfinde ich ganz besonders die Klänge der Flöten, die dort zum Einsatz kommen.
2000 Jahre Einsamkeit ist aus einem sehr privaten Grund einer meiner liebsten Songs des Albums geworden, denn während in dem Song ein Sohn besungen wird, der einfach nur in seiner Einsamkeit, ausgelöst durch seinen Vater, dahinwelkt, ist es bei mir eine ganz andere Einsamkeit. Eine Einsamkeit, die ausgelöst wird, durch einen Vater, der seine Tochter nicht kennenlernen möchte. Das erzeugt eine starke Bindung zu diesem Song und genau deswegen wird dieser auch immerzu in meinem Herzen verweilen.
Aber es gibt auch viele andere sehr gute Songs darauf. Nur jeden einzelnen zu loben (ja sehr verdient), würde dafür Sorgen, das ich morgen noch tippe. Zum ersten Mal gehört habe ich den Song Tenebra auf einem Mittelalter Sampler, weswegen ich mich auch dazu entschlossen hatte, dieses Album unbedingt zu kaufen. So war dieses Album auch mein erstes von Krayenzeit und ich hätte stolzer nicht sein können (hach war ich zu dem Zeitpunkt noch jung und unschuldig :D ). Aber durch dieses Album wurde ich süchtig.

Hier könnt ihr die Rezension von Tommy lesen
  Pünktlich zum Start der neuen Tour ist auch das dritte und aktuelle Studioalbum erschienen. Dieses nennt sich „Von Mond und Schatten“ und ist diesmal etwas sehr Besonderes geworden. Neben dem Intro befinden sich ganze 14 Songs darauf, wovon der Special Track, der gemeinsam mit der Band Harpyie aufgenommen wurde, mein absoluter Liebling ist. Was in dem Fall eine etwas größere Hürde für mich darstellt, denn ich habe dadurch noch nicht das komplette Album durchhören können.
Vogelhochzeit läuft seit ich das Album habe sozusagen quasi in Dauerschleife und ich hab fast durchgehend gute Laune.
Wobei ich hier etwas weiter ausholen muss, um das mit diesem Song zu erklären. Ich weiß nicht, wie viele von euch meinen Blog nun schon seit Anfang an verfolgen, aber diejenigen die das tun, wissen, dass ich in der Lausitz geboren worden bin. Dort lebt ausschließlich das kleine Völkchen der Sorben und mit ihren Bräuchen und Feierlichkeiten haben sie dafür gesorgt, dass selbst die Ortsschilder zweisprachig sind. Ich gehöre jedenfalls zu diesem kleinen Völkchen und da feiern wir im Februar immer ein Fest, welches sich Ptači kwas nennt. Dieses Fest wird gefeiert um die Wiederkehr der Vögel und den damit einhergehenden Frühling zu feiern. Übersetzt heißt es jedenfalls Vogelhochzeit. Genau das sorgt dafür, das ich unfreiwillig sehr laut lachen muss, wenn ich diesen Song höre und genau das liebe ich. Diese eigenwillige Version der Vogelhochzeit wird ganz besonders witzig, wenn die Feierlichkeiten im kommenden Monat anstehen :D.
Aber von dem, was ich bisher gehört habe, kann ich sagen: Ich liebe es!
Besonders auch dadurch, das es hier viele Musiker gibt, die sich mit starken Gastauftritten sehr gut ins Gesamtbild einfügen und dieses Album zu etwas sehr besonderem machen.
Auch wenn ich noch nicht alles gehört habe, es lohnt sich sehr und ich liebe die mythologische Kombination, die mit den Texten einhergeht (ja ich lese am liebsten zuerst die Texte bevor ich mir alles anhöre).

So, dann höre ich mal lieber auf, bevor da noch sehr viel mehr Text zustande kommt. Aber ihr merkt schon, mich bewegt die Musik unglaublich stark, sodass ich gar nicht aufhören kann zu schreiben. Daher hoffe ich, ihr verzeiht mir, das es knapp 1100 Worte geworden sind. Aber eines kann ich euch nur raten:
Hört euch die Band an und kauft ihre Alben, sofern sie euch ebenso gut gefallen, wie mir.
Es lohnt sich sehr, diese Band zu unterstützen!