Montag, 20. November 2017

Rezi - Der Fluch des Wikingers von Shirley Waters

Inhalt:
Als Jenny auf einer Ausstellung in London einen alten Dolch berührt, geschieht das Unglaubliche: Sie wird über tausend Jahre in die Vergangenheit zurückkatapultiert, in die Zeit der Kriege zwischen Angelsachsen und Wikingern. Plötzlich ist sie nicht nur mit einer ebenso unbekannten wie gefährlichen Welt konfrontiert, sondern auch mit Männern, die das Wort Emanzipation noch nie gehört haben. Wie der attraktive Wikingerkrieger Fannar ...

Informationen zum Buch:
Taschenbuch: 336 Seiten
Verlag: Bastei Lübbe (Bastei Lübbe Taschenbuch) (12. März 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3404171608
ISBN-13: 978-3404171606
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 16 Jahren
Verpackungsabmessungen: 18,6 x 12,4 x 3 cm

Meine Meinung:
Da ich so ne kleine aber ziemlich heftige Wikinger-Manie entwickelt habe, hat das Buch wirklich unglaublich gut gepasst gehabt. Also hab ich es mir geschnappt und losgelegt. Stiltechnisch her jetzt wahrscheinlich nicht der Überflieger, dafür aber wahnsinnig lustig und vor allem sehr genial. Zudem wars auch mein erster Nackenbeißer und was soll ich sagen? Ich bin infiziert, denn diese Bücher sind nicht schwer zu lesen, man kann sich einfach fallen lassen. Genau was ich gebraucht habe.
Dabei waren die Figuren selbst besonders lebhaft und vielseitig beschrieben und dennoch hat sich alles nur um eines gedreht: Die liebe Liebe!
Wer sagt denn bitte das man als moderne Frau unbedingt in diesem Zeitalter glücklich sein muss? Niemand und das beweist vor allem dieses Buch. Besonders Fannar und Jenny haben es mir angetan, denn die beiden sind wie Feuer und Wasser und trotzdem verbindet sie etwas das nicht einmal die Zeit verhindern kann. Etwas so Tiefgehendes das man sich auch für sich selbst wünscht.
Viel gibt es eigentlich nicht wirklich zu sagen, außer das es unterhaltsam war und ich jede Figur in mein Herz geschlossen habe. Deswegen verzeiht mir, wenn diese Rezension um einiges kürzer ausfällt, aber ich würde sonst einfach zu viel vom Lauf der Geschichte verraten und das möchte ich gerne vermeiden.
Deswegen lasse ich hier für dieses Buch ganze 7 Rosenblätter fallen und hoffe ihr könnt mir weitere solcher Bücher empfehlen. Ganz wichtig sind die Wikinger und die Zeitreise inklusive.

Sonntag, 19. November 2017

Rezi - Plötzlich Fee: Herbstnacht von Julie Kagawa

Inhalt:
Am Vorabend ihres siebzehnten Geburtstags findet sich Meghan als Wanderin zwischen den Welten wieder: Sie und Ash, der Winterprinz, wurden ihrer verbotenen Liebe wegen aus Nimmernie verbannt. Nun sind sie auf der Flucht. Denn die Eisernen Feen, denen Meghan im letzten großen Kampf empfindlichen Schaden zufügte, sinnen auf Rache und machen auch vor der Welt der Sterblichen nicht halt. Für Meghan gibt es keinen sicheren Ort mehr. Doch diesmal ist sie nicht allein: Ash weicht nicht von ihrer Seite, seine Liebe zu ihr ist ihm längst wichtiger als das Wohlwollen seiner Mutter Mab. Als sich die Eisernen Feen zu einem neuen Angriff rüsten, kehren Meghan und Ash nach Nimmernie zurück, um zu kämpfen. Denn es steht alles auf dem Spiel: die Zukunft Nimmernies und ihre eigene …

Informationen zum Buch:
Taschenbuch: 528 Seiten
Verlag: Heyne Verlag (12. Oktober 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3453314468
ISBN-13: 978-3453314467
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
Originaltitel: Iron Fey Book 3
Größe und/oder Gewicht: 12,6 x 4,3 x 20 cm

Meine Meinung:
Ich war lange Zeit nicht mehr im Nimmernie gewesen und daher ist es mir auch reichlich schwer gefallen einen Zugang zu Band 3 zu finden, da es alles so fremd und doch vertraut war. Aber trotz meiner anfänglichen Schwierigkeiten habe ich es dann doch geschafft und es hat nicht lange gedauert bis ich nicht mehr aufhören konnte. Manchmal fühlte es sich so an, als würde das Nimmernie mich einsaugen und nicht mehr hergeben wollen. Beinahe so, als läge in den Worten selbst die Magie des Feenreiches.
Allerdings ging mir in diesem Band Meghan so ziemlich auf die Nerven, das lag nicht zwingend an ihr selbst, sondern eher daran, dass man ihr alles hat erklären müssen. Okay mit man meine ich in dem Fall Grimalkin, aber dennoch. Warum ist sie so teilbegriffsstutzig? Klar man kann sich mal dusselig stellen, aber Meghan? Sie kam mir manchmal vor, als wäre der Begriff der Begriffsstutzigkeit geradezu für sie erfunden worden.
Ash hingegen stand immerzu hinter ihr, was ich oftmals nicht verstanden habe, denn…ach Mensch, jetzt hätte ich beinahe gespoilert *grml* aber dennoch hat er mit vielen seiner Worte mein Herz so ziemlich getroffen. Irgendwie hat er sich verändert, sodass man noch mehr seiner facettenreichen Ausstrahlung mitbekommen hat und die hat mich dann doch irgendwie mehr und mehr für sich eingenommen. Fast so, als würde Ash die Liebe selbst verkörpern, die ich imstande sein könnte, zu empfinden…klingt das logisch? In meinem Kopf irgendwie schon. Aber ich glaube ihr wisst worauf ich hinauswill.
Puck hingegen hätte ich aus dem Buch ziehen und verhauen können. Der Kerl hat mich teilweise einfach nur mega aufgeregt. Wie kann man nur so stur und selbstverliebt und überheblich sein? Wie gut das er sich da selbst gerettet hat, aber trotzdem! Der soll mal vor meiner Tür stehen, dann bekommt er ne gewaltige Standpauke, das schwöre ich euch! *grml* Bei ihm war es, als brodelte ein Vulkan der Gefühle in mir selbst, denn er hat sich mit seiner Art nicht gerade beliebt gemacht, auch wenn es einen Zeitpunkt gab, an dem ich ihn am liebsten geknuddelt hätte. Aber trotzdem wars ziemlich anstrengend mit ihm…
Das Buch selbst hat sich sehr gut gelesen, allerdings hat es auch einige ziemlich überzogene Längen mit sich gebracht, die mir das Lesen dann doch ein oder zwei Mal schwergemacht haben. Ich meine klar, bei der Masse an Seiten und den Informationen die das Buch mit sich bringt mag das jetzt nicht so einfach zu vermeiden sein, aber mir kam es so vor, als hätte man damit gewissen Teile füllen müssen, weil sonst die Story entweder zu schnell vorbei oder lückenhaft geworden wäre. Dabei spricht gerade das Thema für sich, die Verbindung mit Shakespeares Sommernachtstraum und der heutigen Zeit. Das hätte doch wirklich gereicht. *hrmpf* Aber dennoch war es wirklich ein Traum und hat es am Ende dann doch geschafft mein Herz zu zerreißen.
Warum das so gewesen ist, müsst ihr allerdings selbst lesen.
Trotz meinem Gemecker über die Längen und über Puck kann ich euch dieses Buch wirklich ans Herz legen (okay wohl eher die Reihe da es inzwischen schon Band 3 ist), denn es ist wirklich wunderschön in diese Welt einzutauchen und das Nimmernie immer wieder neu entdecken zu können. Zudem empfinde ich vor allem die Cover als Blickfänger, sodass sie die wunderschöne Grausamkeit des Feenreiches spiegeln und den Leser bereits in den Bann schlagen bevor dieser das Buch auch nur aufgeschlagen hat. Aus diesem Grund habe ich mich entschieden für dieses Buch ganze 9 Rosenblätter fallen zu lassen. Außerdem müsst ihr Razor kennenlernen! Ganz unbedingt!