Dienstag, 21. März 2017

Rezi - Dornenkleid von Karen Rose

Inhalt:
In ihrem Thriller „Dornenkleid“, dem 2. Buch der Serie nach dem Bestseller „Dornenmädchen“, beschert Karen Rose ihren Lesern einen nervenzerfetzend spannenden Trip in menschliche Abgründe. Ein Thriller, der unter die Haut geht, von der amerikanischen Bestseller-Autorin („Todesstoß“, „Todesspiele“, „Todesherz“)!
Cincinnati, Ohio: Der Journalist Marcus O’Bannion ermittelt mit Detective Scarlett Bishop in dem brutalen Mord an einer jungen Philippinerin, die von einem skrupellosen Menschenhändler-Ring als Sex-Sklavin in die USA gelockt wurde. Um ihr Kartell zu verteidigen, gehen die Verbrecher über Leichen. Marcus und die hübsche Scarlett, die anfangs nicht ahnen, wie tief der Strudel aus Gewalt, Sex und Drogen reicht, müssen bald alle Register ziehen, um die Bande zu stoppen, denn auch für sie beginnt ein Kampf um Leben und Tod.

Informationen zum Buch:
Broschiert: 928 Seiten
Verlag: Knaur HC (2. November 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3426653613
ISBN-13: 978-3426653616
Originaltitel: Alone in the Dark
Größe und/oder Gewicht: 14 x 4,5 x 21,1 cm

Meine Meinung:
Auf dieses Buch war ich nach dem ersten recht starken Einstiegsband wirklich unheimlich neugierig. Okay, ein wenig ernüchternd war das Lesen dann doch, was aber dem typischen Karen-Rose-Stil keinen Abbruch getan hat, denn auch bei diesem Band war man bereits ab Seite 1 vollends dem Bann der Geschichte erlegen. Schnell hatte sie mich in ihrem Erzählstil gefangen und auf eine Reise voller Gefahr und knisternder Romantik geführt, aus der ich so schnell nicht wieder hervorzukommen gewagt habe.
Besonders ein Spruch hat sich dabei in mein Gedächtnis eingebrannt, der ist auf dem Buchrücken zu finden und lautet wie folgt: „Angst ist wie ein Kleid aus Dornen.“
Genau das hat es mir auch erlaubt, einen Zugang zu diesem Buch zu finden, denn auch mich trifft dieser Spruch direkt ins Herz bzw. direkt in meine Seele. So konnte ich beinahe schon die Dornen fühlen, die sich imaginär um meinen Körper geschlungen haben und den metallischen Geruch des Blutes an mir selbst wahrnehmen. Zumindest habe ich mir Scarlett in ihrer Angst immer so vorgestellt.
Wenn ich es recht bedenke, habe ich sie wirklich oft mit mir selbst verglichen, was die Spannung noch um einiges mehr erhöht hat, denn so war ich nicht nur so tief wie nur irgend möglich in der Story versunken, sondern hatte teilweise auch Träume, von denen ich nicht einmal wusste ob ich es träumte, oder die Scarlett in mir. Es fühlte sich jedenfalls unheimlich realistisch an, genau deswegen möchte ich jetzt auch nicht unbedingt etwas zur Story selbst erzählen, denn ich bin mir nicht einmal mehr sicher, ob ich meine oder die Erlebnisse von Scarlett beschreiben würde.
Aber ich kann euch die Romane von Karen Rose wärmstens empfehlen, wenn ihr Lady-Thriller bzw. Romantic Thrill im Allgemeinen mögt, werdet ihr hier nicht mehr daraus hervorkommen können. Das ist vor allem dem locker leichten Schreibstil zu verdanken, der einem auch schnell erlaubt, die Figuren ins Herz zu schließen und immer und überall dafür zu sorgen, dass man unbedingt wissen möchte wie es weitergeht (so konnte ich nicht anders als auch innerhalb der Werbepausen zu suchten). Deswegen lasse ich hier auch 9 Rosenblätter fallen. Ein einziges Rosenblatt möchte ich für die ein oder andere recht abstruse Wendung innerhalb der Story aber auch abziehen.
Wie fandet ihr es denn?

Rezi - Das Paket von Sebastian Fitzek

Inhalt:
Der neue Psychothriller von Sebastian Fitzek!
Seit die junge Psychiaterin Emma Stein in einem Hotelzimmer vergewaltigt wurde, verlässt sie das Haus nicht mehr. Sie war das dritte Opfer eines Psychopathen, den die Presse den »Friseur« nennt – weil er den misshandelten Frauen die Haare vom Kopf schert, bevor er sie ermordet.
Emma, die als Einzige mit dem Leben davonkam, fürchtet, der »Friseur« könnte sie erneut heimsuchen, um seine grauenhafte Tat zu vollenden. In ihrer Paranoia glaubt sie in jedem Mann ihren Peiniger wiederzuerkennen, dabei hat sie den Täter nie zu Gesicht bekommen. Nur in ihrem kleinen Haus am Rande des Berliner Grunewalds fühlt sie sich noch sicher – bis der Postbote sie eines Tages bittet, ein Paket für ihren Nachbarn anzunehmen.
Einen Mann, dessen Namen sie nicht kennt und den sie noch nie gesehen hat, obwohl sie schon seit Jahren in ihrer Straße lebt ...

Informationen zum Buch:
Gebundene Ausgabe: 368 Seiten
Verlag: Droemer HC (26. Oktober 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3426199203
ISBN-13: 978-3426199206
Größe und/oder Gewicht: 14 x 3 x 21,6 cm

 
Meine Meinung:
Das Buch war wieder ein Buch, das ich unbedingt habe lesen müssen! Zum einen ist es ein Fitzek, wo der Name bereits Spannung verspricht. Zum anderen geht es um ein Thema, das ich wirklich mehr als nur feier, denn auch ich erwarte mehr als genug Post. Also ist nicht ausgeschlossen, dass einem sowas auch mal passieren könnte (ja Thriller-Fan lässt grüßen).
Allerdings hat sich dieses Versprechen nicht einlösen können, denn schnell war klar:
Das Buch ist eher für den Massenmarkt geschrieben worden.
So habe ich hier schnell die Lust verloren überhaupt dranbleiben zu wollen, weswegen es mir trotz des einfach gehaltenen Schreibstils schwergefallen ist, weiter zu lesen. Von Anfang an war ich von der Protagonistin eher abgeschreckt, denn ich wurde absolut nicht warm mit ihr, sie hat dafür viel zu viele Dummheiten gemacht, wo man sich einfach nur an den Kopf packen konnte. Deswegen habe ich mir hier kaum einprägen können, welche Merkmale Emma eigentlich ausmachen.
Genau das finde ich eigentlich schade, aber es konnte mich eben leider nicht überzeugen. Nicht des Stils wegen, sondern eher von der Umsetzung und dem Tatbestand an sich.
An einigen Stellen habe ich es einfach als an den Haaren herbeigezogen empfunden, sodass ich eher schmunzeln musste als das ich mich richtig auf das Buch hätte einlassen können. Deswegen möchte ich hierfür auch nur 4 Rosenblätter fallen lassen.
Wie ist es euch beim Lesen ergangen?

Sonntag, 26. Februar 2017

Rezi - Black Dagger: Rehvenge & Ehlena von J. R. Ward

Inhalt:
Clubbesitzer Rehvenge ist ein Symphath – ein Vampir, der die Gedanken und Gefühle anderer manipulieren kann. Deshalb hat er sich einst geschworen, niemals eine Beziehung einzugehen. Bis er die bezaubernde Vampirin Ehlena kennenlernt und sich in sie verliebt. Doch das Glück der beiden steht nicht nur wegen Rehvenges Symphathen-Fähigkeiten unter keinem guten Stern, er ist auch in dunkle Geschäfte verwickelt, die er vor Ehlena verheimlicht. Ist ihre Liebe wirklich stark genug, um alle Hindernisse zu überwinden?

Informationen zum Buch:
Taschenbuch: 928 Seiten
Verlag: Heyne Verlag (11. Oktober 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3453318080
ISBN-13: 978-3453318083
Originaltitel: Lover Avenged
Größe und/oder Gewicht: 12,6 x 5,5 x 19,3 cm

Meine Meinung:
Auch dieser Band ist wieder einmal ein Band, der nicht direkt die Bruderschaft selbst betrifft. Irgendwie gefällt mir sowas wesentlich besser als Romane, die die Bruderschaft an sich betreffen, denn ich fühle mich außerhalb der Bruderschaft irgendwie wohler als innerhalb. Warum das so ist, kann ich jedoch nicht wirklich erklären.
Zudem beinhaltet dieser Band unheimlich viele Geheimnisse und die dadurch entstehenden emotionalen Plotwendungen haben es mir umso leichter gemacht, dieses Buch zu suchten. Okay leichter ist hier vllt das falsche Wort, denn auch hier ist der Stil wie üblich unheimlich mitreißend (ja ihr wisst schon, leichte Lektüre und sowas, aber das macht nichts). So konnte ich auch hier nicht umhin es so schnell wie nur geht beenden zu wollen. Natürlich war ich dann im Nachhinein traurig, als ich wieder in die reale Welt katapultiert worden bin, aber das war es mit wert.
Allerdings bin ich mir was Rehvenge betrifft nicht wirklich sicher, ist er doch ein Widerspruch in sich selbst. Zum einen wunderbar liebevoll und zum anderen wieder so voller Geheimnisse, dass ich nie wusste, woran ich bei ihm wirklich bin. Das hat es mir sehr schwer gemacht einen Zugang zu ihm zu finden, vor allem, weil man als Leser seine Geheimnisse kennt, aber Ehlena selbst im Dunklen tappt.
Ich mag es nicht, wenn Männer so viele Geheimnisse mit sich herumtragen, das versetzt mir einen Stich im Herzen und ich werde traurig darüber, weil so ein Geheimnis wirklich selbst an einem zehrt.
Ehlena hat dies nicht verdient, sie ist nämlich eine wirklich tolle Protagonistin. Jemand, den ich mir in meinem Freundeskreis sehr gut vorstellen kann, wenn ich ehrlich bin. Auch das sie als Krankenschwester gearbeitet hat, empfinde ich als sehr toll, denn sie weiß sich um die Vampire in ihrer Umgebung zu kümmern und tut dies auch mit sehr viel Inbrunst. Genau das hat sie auch für mich eingenommen.
Wobei ich bei diesem Band finde, dass er an einigen Stellen noch recht ungeschliffen wirkte, sodass ich mich hier dafür entscheide 9 Rosenblätter fallen zu lassen. Dennoch ist es eine Empfehlung wert, denn vor allem Fans der Reihe werden sich über diesen Band unheimlich freuen. Falls ihr noch nicht zu den Fans gehört, lest die Reihe und werdet es.

Rezi - Black Dagger: Phury & Cormia von J. R. Ward

Inhalt:
Um der unglücklichen Liebe zu Bella, der Frau seines Zwillingsbruders, zu entkommen, hat der Vampirkrieger Phury es auf sich genommen, der Primal der Vampire zu werden. Als er bei seiner Amtseinführung der wunderschönen Auserwählten Cormia begegnet, hofft er, Bella endlich vergessen zu können. Doch Cormia zweifelt an Phurys Aufrichtigkeit, und schließlich muss er etwas tun, woran er in seinem ganzen zweihundertjährigen Leben noch nie gedacht hat: um eine Frau kämpfen!

Informationen zum Buch:
Taschenbuch: 768 Seiten
Verlag: Heyne Verlag (11. Oktober 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3453318072
ISBN-13: 978-3453318076
Originaltitel: Lover Enshrined
Größe und/oder Gewicht: 11,6 x 5 x 18,5 cm

Meine Meinung:
Auf die Geschichte von Phury war ich selbst wirklich sehr neugierig, hat er mich doch besonders interessiert. Er ist auf eine Art und Weise besonders, die mich dazu verleitet, ihn immerzu in den Arm nehmen zu wollen. Wahrscheinlich hätte ich mich sofort in ihn verliebt, wenn ich ihm auf der Straße begegnet wäre, aber ich glaube das gilt jetzt eher als Wunschtraum.
Seine innere Zerrissenheit verleitet ihn dazu, immer mehr zu wollen als gut für ihn ist, was mich an der ein oder anderen Stelle sehr zum Weinen gebracht hat, denn es war alles andere als leicht für ihn gewesen. Von Anfang an habe ich äußerst emotional auf ihn reagiert, was mich auch letzten Endes zerstört zurückgelassen hat, denn all das was er hat durchmachen müssen hat mich richtig hart getroffen. Vor allem als er sich endlich neu verlieben konnte und Cormia ihm zu verstehen gegeben hat, dass sie ihm nicht glaubt hat in mir ein großes Loch geformt, das mich in eine Art innerliche tiefe Trauer gestürzt hat.
Dabei kann ich sie sehr gut verstehen, denn sie hat miterlebt wie sehr Phury Bella liebt und als sich dies dann änderte konnte und wollte sie es nicht glauben. Okay, das würde ich an ihrer Stelle auch nicht tun, wenn ich ehrlich bin. Aber trotz ihrer starken Gefühle für ihn, ist sie stark geblieben und hat ihn wohl wissen um sich selbst kämpfen lassen.
Genau das war hier auch wirklich von Vorteil für die Geschichte, denn sie weißt dadurch eine besondere Gefühlsstärke auf. Bringt sie einen selbst doch so durcheinander, dass man an nichts anderes mehr denken kann und will. Zumindest erging es mir hier so. Ich war so unheimlich stark im Sog der Story versunken, dass ich nichts um mich herum mehr mitbekommen habe.
Und aus diesem Grund lasse ich hier volle 10 Rosenblätter fallen.

Rezi - Black Dagger: Butch & Marissa von J. R. Ward

Inhalt:
Jahrhundertelang war die schöne Vampiraristokratin Marissa in einer lieblosen Ehe gefangen. Auch nachdem die Verbindung endlich gelöst wurde, ist ihre Zukunft alles andere als rosig: Auf Marissa wartet ein ewiges Leben voller Einsamkeit und ohne einen Gefährten. Das Blatt scheint sich jedoch zu wenden, als sie eines Tages im Hauptquartier der Bruderschaft der BLACK DAGGER dem ebenso raubeinigen wie attraktiven Cop Butch begegnet: Zum ersten Mal in ihrem Leben erfährt Marissa, was es bedeutet, jemanden zu begehren und von ihm begehrt zu werden. Doch Butch ist ein Mensch, und eine Beziehung zwischen einem Menschen und einer Vampirin ist nicht nur verpönt – sie ist auch gefährlich ...

Informationen zum Buch: Taschenbuch: 704 Seiten
Verlag: Heyne Verlag (9. Mai 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3453317718
ISBN-13: 978-3453317710
Originaltitel: Lover Revealed
Größe und/oder Gewicht: 11,8 x 4,5 x 18,7 cm

Meine Meinung:
Dieser Band ist, wie ich finde, besonders gut gelungen, denn diesmal ist es endlich mal nicht direkt um die Brüder selbst, zumindest nicht vorrangig. Ein wahrer Genuss zu lesen. Vor allem, da Butch ein wirklich spannender Charakter ist, aber ich glaube ich greife mir selbst vor.
Wie üblich ist der Schreibstil wieder super zum durchfliegen gedacht, denn ich konnte und wollte einfach nicht mehr aufhören zu lesen. Ständig diese Wechsel zwischen Gefahr, Liebe und Leidenschaft fordern eben ihren Tribut, okay in meinem Fall wohl eher den Schlaf, der während ich es gelesen habe definitiv viel zu kurz gekommen ist. Aber es hat sich gelohnt darauf zu verzichten, denn sonst hätte ich niemals Butch so sehr zu schätzen gelernt wie anhand dieses Buches.
Es erfordert schon eine ganze Menge Mut sich als Mensch innerhalb der Bruderschaft zu bewegen und vor allem akzeptiert zu werden und genau das hat Butch auch geschafft. Das bewundere ich ja zugegebenermaßen sehr an ihm. Außerdem imponiert mir seine Loyalität und auch sein Kampfeswille, aber auch seine Liebe zu Marissa macht ihn mir umso sympathischer, denn das rückt ihn in ein Licht, das ich selten in einem Mann sehen kann. Und genau deswegen habe ich diesen Band außerordentlich geliebt.
Auch Marissa hat mir hier sehr zugesagt, hat sie doch versucht zu sich selbst zu finden, nach Jahren innerhalb dieser Ehe, die ihr eigentlich kaum etwas gegeben hat. Dass sie dann auch noch ihr Herz verliert scheint undenkbar und dennoch geschieht es. Auch wie sie zu ihren Gefühlen steht finde ich schön, denn sie hatte es schwer und trotz allem versucht sie diese Leidenschaft für sich einzufangen und wirkt damit mehr und mehr zugänglicher als sie zu Anfang gewesen zu sein schien.
Das hat mich selbst zum Nachdenken angeregt, wenn ich ehrlich bin. Ebenso wie Marissa diese Selbstzweifel zu überstehen hat mir selbst gezeigt, dass es möglich ist, über sich hinaus zu wachsen.
Alle die diese Reihe noch nicht kennen, sollten dies unbedingt nachholen!! An sich ist sie zwar nicht so herausragend, da es ziemlich leichte Lektüre ist, aber dennoch nimmt sie den Leser gefangen und lässt ihn atemlos zurück. Genau deswegen lasse ich hierfür ganze 10 Rosenblätter fallen.
Lest es unbedingt!!

Mittwoch, 22. Februar 2017

Rezi - Thoughtless: Erstmals Verführt von S. C. Stephens

Inhalt:
Seit zwei Jahren ist die schüchterne Kiera in einer glücklichen Beziehung mit Denny. So überlegt sie nicht lange, als er ein Jobangebot in Seattle bekommt, und zieht mit ihm in die neue Stadt, um ihr Studium dort zu beenden. Bei Dennys Freund aus Kindertagen, Kellan Kyle, mieten sie ein Zimmer. Er ist der lokale Rockstar, Herzensbrecher und sieht verboten gut aus. Als Dennys Job ihn länger aus Seattle wegführt, kommt die einsame Kiera, die sich inzwischen in der Stammkneipe von Kellans Band etwas dazuverdient, ihrem neuen Mitbewohner näher. Was freundschaftlich beginnt, entwickelt sich bald zu etwas Intensiverem, Verbotenem – zu einem Spiel mit dem Feuer ...

Informationen zum Buch:
Broschiert: 640 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag (20. April 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442482429
ISBN-13: 978-3442482429
Originaltitel: Thoughtless
Größe und/oder Gewicht: 13,7 x 4,2 x 20,7 cm

Meine Meinung:
Um dieses Buch bin ich wirklich sehr lange herumgeschlichen, entsprechend lange hab ich hier auch mit dem Kauf gewartet. Aber es hat sich auch gelohnt zu warten, denn ich wurde mehr als nur positiv überrascht. Der Schreibstil ist wunderbar, sodass ich hier regelrecht durch das Buch geflogen bin. Es ist in der Ich-Form erzählt und wir als Leser begleiten Kiera durch ihre Gefühlswelt, die manchmal mehr als nur eindeutig ist.
Kiera selbst finde ich wirklich als Protagonistin sehr entspannend, denn trotz ihrer kleinen Fehler ist sie wirklich eine angenehme Person, die ich mir sehr gut in meinem Freundeskreis vorstellen könnte. Zudem hat sie mich auch stellenweise an mich selbst erinnert, denn auch ich empfinde mich eher als kleine graue Maus und bin sehr schüchtern. Genau wie Kiera eben.
So wie sie hätte ich wohl auch nie geglaubt das jemand wie Kellan meine Gefühle erwidern könnte. Dabei ist Kellan echt ein toller Mensch (wenn er nicht gerade mal das mega Arschloch heraushängen lässt), und auch seine Musik, okay mehr die Texte, finde ich wahnsinnig toll, denn sie finden den Weg direkt in mein Herz. Genau das hat auch Kellan selbst geschafft, denn er legt zum Teil so ein niedliches Verhalten an den Tag, dass ich nicht anders konnte, als mich ebenso in ihn zu verlieben.
Dennoch kann ich die wirren Gefühle von Kiera verstehen, denn eigentlich ist sie ja mit Denny zusammen. Allerdings kann man nichts gegen seine Gefühle und so toll Denny auch ist, er ist eben Denny. Viel zu lieb und der Bilderbuch-Freund schlechthin. Das er Kiera dann auch noch für seinen Job allein lässt hat ihn mir auch noch richtig unsympathisch gemacht, denn er hat mehrfach durchblicken lassen, dass ihm sein Job wesentlich wichtiger ist als Kiera selbst. So konnte ich auch hier ihre Reaktion sehr gut nachvollziehen.
Alles in allem ist dieses Buch pures Lesevergnügen schlechthin, gut es hat einige Schwächen, weil es mitunter recht vorhersehbar ist, dennoch habe ich es genossen das Buch zu lesen und brauche unbedingt mehr davon. Genau deswegen lasse ich für dieses Buch auch 9 Rosenblätter fallen. Für mich ganz klar eine Lese-Empfehlung.

Rezi - Percy Jackson: Im Bann des Zyklopen von Rick Riordan

Inhalt:
Auch Percys siebtes Schuljahr verläuft nicht wirklich ruhig: Erst gerät sein bester Freund Grover in die Gewalt eines Zyklopen, dann vergiftet jemand den Baum der Thalia im Camp der Halbgötter und hebt so dessen magische Kräfte auf. Nur das goldene Vlies kann jetzt noch helfen. Das aufzutreiben ist allerdings weitaus schwieriger als Percy gedacht hat - ein abenteuerlicher Wettlauf um das Leben Grovers und die Sicherheit des Camps beginnt.

Informationen zum Buch:
Taschenbuch: 336 Seiten
Verlag: Carlsen (25. August 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3551310599
ISBN-13: 978-3551310590
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre
Originaltitel: Percy Jackson: Sea of Monsters
Größe und/oder Gewicht: 10,7 x 3 x 18,8 cm

Meine Meinung:
Auch das zweite Abenteuer von Percy ist sehr gelungen geschrieben. Sogar schriftstellerisch flüssiger als der erste Band, was die Entwicklung von Percy und dem Rest der Figuren sogar noch verstärkt.
Diesmal ist das gesamte Camp in Gefahr, denn die Grenze beginnt sich aufzulösen und somit werden auch die Ungeheuer auf die Halbblute aufmerksam. Jemand hat die Fichte Thalia vergiftet und dies kann nur durch einen Auftrag behoben werden.
Ein sehr magischer Gegenstand soll hier helfen, doch diesmal bekommt diesen Auftrag nicht Percy, sondern Clarisse, Tochter des Ares. Gut ich geb es zu, ich mag sie nicht sonderlich, zumindest in Band 1 und 2 nicht, dennoch bewundere ich ihre Stärke, ihren Mut und ihre Tapferkeit sehr. Auf ihre sehr harte Art ist sie mir dann dennoch an einigen Stellen sehr sympathisch geworden, auch wenn sie selbst sich das immer wieder kaputt macht.
Percy selbst ist in seinem ständigen Groll gefangen, was ihn manchmal echt anstrengend gemacht hat, dennoch ist er noch immer mein besonderer Liebling und durch seine Naivität oft sehr unterhaltsam. Auch diesmal imponiert mir hier seine unglaubliche Treue zu den Göttern, auch wenn er selbst nicht gerade viele positive Erlebnisse mit ebendiesen hatte. Auch die Tatsache, dass er plötzlich mit einem Bruder gesegnet ist macht für ihn die Tatsache nicht zwingend leichter, den Tyson ist nicht so, wie die anderen Halbblute.
Dennoch mag ich ihn, denn durch seine recht kindliche Art ist er mir unheimlich ans Herz gewachsen und wird diesen so schnell nicht mehr los.
Annabeth und Grover selbst haben sich auch stark weiterentwickelt, was ich persönlich sehr spannend zu lesen fand, man erfuhr sehr viel von den beiden und das hat mein Herz zum Teil sehr berührt. Auch Luke kann ich sehr gut verstehen, hat er doch einen nicht zu bändigenden Hass auf seinen Vater entwickelt. Gut meinen eigenen Vater hasse ich zwar nicht, aber ich kenne ihn kaum, was dennoch eine Gemeinsamkeit mit einem Halbblut irgendwie aufweist. Aber ich schweife ab.
So alles im allem ist dieses Buch sogar noch besser als sein Vorgänger, denn es entführt uns noch tiefer in die bestehende Welt der Götter und lässt uns dennoch mit Fragen und Spekulationen zurück. Genau das liebe ich sehr an Büchern und ich bin auch sehr froh, dass es noch weitere Abenteuer mit Percy und seinen Freunden gibt, die ich zusammen mit ihm erleben kann.
Deswegen lasse ich auch hier ganze 10 Rosenblätter fallen.
Lest die Reihe unbedingt, solltet ihr sie noch nicht kennen!!!