Mittwoch, 31. Dezember 2014

Rezi - Neva von Sara Grant

Inhalt:
Vor langer Zeit wurde Heimatland durch eine mächtige Energiekuppel von der Außenwelt abgeschottet. Die Regierung beteuert, dass dies zum Schutz der Bürger geschah. Sie weiß, was richtig für die Menschen ist – und erstickt jede Kritik im Keim.
Als Tochter eines Ministers hat Neva bisher ein privilegiertes Leben geführt. Doch nun wird sie 16 und damit volljährig. Die Regierung erwartet von ihr, schnell Kinder zu bekommen, denn Heimatland braucht neue Bürger. Zum ersten Mal ist Neva nicht bereit, widerstandslos zu tun, was man von ihr verlangt. Gemeinsam mit ihrer Freundin Sanna beschließt sie, sich zu wehren. Doch dabei verliebt sich Neva nicht nur in den einen Jungen, der für sie tabu sein muss, sondern bringt sich in tödliche Gefahr: Denn was als harmloser Protest beginnt, wird schnell zu etwas viel Größerem – und Heimatland kennt keine Gnade.

Meine Meinung:
Als ich mit dem Buch begann war ich fasziniert von dem Thema. Ein Land, das vollständig von einer Kuppel umschlossen ist. Welchen Zweck hat es? Wer hat es getan? Warum? Eigentlich genau die Fragen, die sich die junge Neva auch stellt. Wie ich finde, auch ziemlich wichtige Fragen, denn sie stehen hinter allem. Aber dennoch waren es nur die ersten 100 Seiten, die mich wirklich gefesselt haben. Danach wurde es wesentlich schwächer, denn die Geschichte begann einen Lauf zu nehmen, der so eigentlich nicht wirklich nachvollziehbar war. Die Gründe, warum Neva tut was sie eben tut werden beleuchtet, aber nicht wirklich tiefgehend, sondern meist nur eher oberflächlich gehalten. Mir kam es vor, als hätte selbst die Autorin Angst die Fragen, die im Buch gestellt werden, zu beantworten, weil es mit der Lösung wohl schneller zu Ende gehen würde.
Außerdem sind die spannenden Passagen hier, wie ich finde, eher Mangelware, denn auf eine spannende Passage folgen fünf eher Langweiligere. Dabei bietet diese Dystopie so viele Möglichkeiten, sodass es mir wirklich schleierhaft ist, warum die Autorin uns hier mit einer gefühlt eher halbherzigen Vision abspeist. Mir fehlt hier etwas.
Neva ist gut ausgearbeitet, sie ist auch als Protagonistin nicht nervig oder anstrengend. Neva ist stark, sie hat einen Willen, der besonders unzerbrechlich ist. Sie will etwas bewegen, auch wenn sie dadurch in große Gefahren gerät. Für mich ist sie ein besonderer Charakter, der eine stärkere Geschichte benötigt.
Die Liebesgeschichte, die sich hier hereingeschlichen hat, finde ich jedoch eher unnötig, denn sie zieht meiner Meinung nach das Buch mit dem wesentlichen Inhalt eher in die Länge und nimmt zugleich auch die Spannung. Hätte also auch gut weggelassen werden können, aber ist ja wie gesagt nur meine Meinung.
Vom Schreibstil her finde ich es gut, es ist poetisch, besonders in den stärkeren Passagen, doch leider ist es trotzdem auch eher recht holprig. Manchmal hat es sich beim Lesen angefühlt, als ob die Autorin oder die Übersetzerin keinen so richtigen flüssigen Stil haben entwickeln können(oder kommt mir das nur so vor?), was ich persönlich recht enttäuschend finde, denn das Buch ist an sich schon nicht sehr lang. Durch solche Dinge fühlt es sich extra in die Länge gezogen an.
Fazit, ich vergebe hier 5 Stöberkisten, weil es was Leichtes zu lesen für zwischendurch ist. Nicht wirklich schlecht, aber auch nicht wirklich komplett überragend. Empfehlen würde ich es auch nur gestandenen Dystopie-Fans oder Leuten, die leichtere Unterhaltung bevorzugt lesen ohne sich großartig Gedanken über das Buch machen zu müssen.


Sonntag, 28. Dezember 2014

Rezi - You & Me: Zwei Leben mit dir von Any Cherubim

Inhalt:
Er hat das Herz eines Heiligen, den Geist eines Philosophen und das Geschick des Teufels – Jake Bennet – alias Roger Roon. Er stürzt meine Gefühle in ein Chaos, er erlaubt mir, so zu sein, wie es mir all die Jahre zuvor verboten war. Durch ihn habe ich die Chance, einmal das Abenteuer zu spüren – etwas Unvernünftiges zu tun. Dennoch werde ich Matt heiraten und in mein vorbestimmtes Leben eintreten, er gibt mir Halt – ihn liebe ich!

Informationen zum Buch:
Taschenbuch: 340 Seiten
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform (7. Oktober 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 1502836238
ISBN-13: 978-1502836236
Größe und/oder Gewicht: 13,3 x 2,2 x 20,3 cm


Meine Meinung:
Ich muss direkt zu Anfang mal ein ganz großes Lob aussprechen, so einen tollen Schreibstil durfte ich lange nicht genießen ein ganz großes Dankeschön an die tolle Autorin Any Cherubim für so ein mega spannendes Buch. Das Buch an sich ist witzig, tiefgründig und vor allem knistert es gewaltig. Zu Anfang musste ich so Lachen(ich verrate euch allerdings nicht weswegen, das müsst ihr schon selbst herausfinden), dass ich zum einen wunderbar ins Buch hineingekommen bin und zum anderen die Protagonisten direkt ins Herz geschlossen habe, vor allem Jake(aber das ist eine andere Geschichte *.* ). Im Allgemeinen finde ich die Ausarbeitung der Protagonisten sehr gut gelungen, da sie eine Tiefe besitzen, die ich bei einigen Büchern, die es aktuell zu lesen gibt, wirklich sehr vermisse, also definitiv ein weiterer Pluspunkt für das Buch. Zudem passierte es mir sehr oft, dass ich das Gleiche tat und dachte wie die Hauptfigur Hannah es auch tat. Sie ist eine tolle Frau und eigentlich zufrieden mit dem was ist. Sie ist verlobt und glücklich. Glücklich? Zumindest redet sie es sich ein, denn als sie Roger trifft, bricht ein Sturm über sie hinein und sie beginnt zu zweifeln.
Roger ist Escort-Man, sogar so erfolgreich, dass ihm die Damenwelt den Spitznamen ‚The One‘ verpasst hat. Doch bei Hannah stößt er auf Granit, denn sie kann ihn direkt nicht leiden. Was er anziehend findet, bis er sie um einen Gefallen bittet…
Mehr verrate ich euch nicht, den Rest müsst ihr schon selbst herausfinden.
Nur manchmal hatte ich beim Lesen hatte ich das Gefühl, es wären ein oder zwei Sätze bei der Korrektur gelöscht worden. Dennoch hat es nicht geschadet, demnach auch keinesfalls als negative Kritik betrachten!! Mein Lesefluss wurde dadurch nicht unterbrochen, was schon einen Hinweis auf den guten Schreibstil gibt. Für mich definitiv ein Zeichen dafür, dass die Autorin unglaublich begabt ist. Die Gespräche finde ich hier besonders interessant dargestellt, denn es ist mir jedes Mal gelungen, komplett darin zu versinken und die Gefühle hinter den Figuren in mich aufzunehmen und sie regelrecht zu spüren. Ich kann die Handlungen beider Protagonisten jedes Mal sehr gut nachvollziehen ohne das Fragen offenbleiben.
Ich wollte hier gar nicht mehr mit dem Lesen aufhören, weil ich mich so unbeschreiblich wohl gefühlt habe mit Jake(Roger) und Hannah. Wir haben zusammen gelitten, gelacht und geweint und jetzt sind wir Freunde(ihr wisst wie ich es meine). Es ist eine herzerwärmende Geschichte und wirklich ein Geheimtipp für alle die gern Geschichten wie die von Sparks und Co lesen.
Deswegen vergebe ich hier sehr gute 10 Stöberkisten und hoffe auf viele weitere Geschichten aus der Feder von Any Cherubim  <3




Wenn ich dich überzeugen konnte, geht´s hier zum Kauf! 

Samstag, 27. Dezember 2014

Rezi - Time Thief; Kommt Zeit, Kommt Liebe von Katie MacAlister

Inhalt:
Für Gwenhwyfar Byron Owens ist es nichts Neues, ihre zwei chaotischen Hexenmütter aus brenzligen Situationen zu retten – dabei zu sterben war allerdings nicht Teil des Plans. Zum Glück wird Gregory Faa, Mitglied der Wache für Übernatürliches, Zeuge von Gwens Ermordung: Er ist fasziniert von der schönen Amazone und stiehlt Zeit, um ihr Leben zu retten – was weder die Wache noch die Handlanger des Todes gerne sehen. Als Gwen vor ihnen in das walisische Jenseits Anwyn flüchtet, bleibt Gregory ihr dicht auf den Fersen. Denn Gwen ist nicht nur eine gesuchte Gesetzesbrecherin, sondern auch
die Frau seiner Träume …

Informationen zum Buch:
Taschenbuch: 380 Seiten
Verlag: Egmont LYX; Auflage: 1 (4. Dezember 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3802595459
ISBN-13: 978-3802595455
Originaltitel: The Art of Stealing Time

Meine Meinung:
Als ich begann, das Buch zu lesen, stolperte ich mehr oder weniger über einen Auszug aus der Akte über Gwen und zugleich auch den Tagebuchauszügen von Gregory Faa, was überaus interessant geschrieben und zugleich auch sehr witzig war. Hier werden unter anderem die Ereignisse um Gwens Tod genauer beschrieben, da es nicht aus ihrer eigenen Sicht geschrieben ist, sondern immer von anderen Beteiligten geschildert wird. Das Ganze wurde durch Katie auf die ersten 50 Seiten verteilt und ist auch nur in der Print-Version dieses Schmuckstücks enthalten, was mir besonders gefallen hat, da ich nicht ganz so gern eBooks lese. Meiner Meinung nach, ein super Einstieg in dieses Buch.
Danach begann die eigentliche Geschichte, die damit beginnt, dass Gwen ihre Mütter(mal wieder) aus einem Schlamassel retten muss, wo sie doch eigentlich schon längst wieder nach Hause hatte fliegen wollen. Aber da ihre Mütter beide Wicca sind, sich durch eher unbedachte Aktionen ständig in Schwierigkeiten bringen, war das diesmal absolut unmöglich. Außerdem ist auch die Wache des Au-delá hinter Gwen her, denn diese halten sie irrtümlich für ihre Mutter, was zu sehr vielen komischen und vor allem skurril witzigen Situationen im Buch geführt hat, die mich so richtig zum Lachen gebracht haben, da ich zum einen wissen wollte, was Gwens Mütter als nächsten anstellen würden und zum anderen unbedingt wissen wollte, wie Gwen das alles verkraftet.
Gwen ist ziemlich tapfer, obwohl sie des Öfteren liebend gern Urlaub aus ihrem eigenen Leben haben wollen würde, was ich aufgrund dessen, was Katie über Gwens Mütter geschrieben hat auch total verstehen kann.
Das Buch ist witzig geschrieben, man kann es sehr gut in einem weg lesen und vor allem prickelt es so richtig, als sich zwischen der Alchemistin Gwen und dem attraktiven Gregory eine Affäre entwickelt, aus der später im Buch auch noch mehr wird, aber das müsst ihr selbst nachlesen.
Besonders gut haben mir hier die recht exzentrischen Charaktere, die überaus gut ausgearbeitet waren, und auch Katies Vorstellung der walisischen Totenwelt, dem Annwn, war recht eigen. Typisch Katie eben.
Alles in allem, ein guter zweiter Band der Time-Thief-Serie, aber noch ausbaufähig, da einige Stellen sich doch recht wirr über die Seiten gezogen haben, dem Lesevergnügen jedoch nicht geschadet hatten. Für Fans von Katie MacAlister ist dieser Roman ein absolutes Muss. Allerdings fehlte mir hier ein wenig der Übergang von Band eins zu Band zwei, da es etwas ruckelig begann und die üblichen kleinen Rückblenden fehlten, wie man sie sonst kennt. Dennoch komme ich nicht umhin hier ganze 10 Stöberkisten zu verleihen, weil ich diesen unglaublich guten Schreibstil von Katie so gut gelungen finde. Er zieht einfach jeden in seinen Bann und sobald man eins ihrer Bücher gelesen hatte, will man mehr. An der Tatsache kommt man eben nicht vorbei.
Ich kann’s nur jedem empfehlen. Lest es!





Hat es euch gefallen? Sehr gut, zum Buch geht´s hier entlang!

Donnerstag, 18. Dezember 2014

Rezi - Unbändig von Courtney Collins

Inhalt:
Australien 1921: Eine Farm steht in Flammen, ein Mann ist tot – und eine junge Frau flieht mit blutverschmierten Händen bei strömendem Regen und peitschendem Sturm in die wilden Berge. Ihr viel zu früh geborenes Kind musste sie zurücklassen. Bald werden Männerbanden ihrer Spur folgen, auf sie ist Kopfgeld ausgesetzt. "Unbändig" erzählt ergreifend und aufwühlend vom Leben, von Freiheit und davon, Frau zu sein.

Informationen zum Buch:
Broschiert: 320 Seiten
Verlag: Droemer TB (1. Oktober 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3426304066
ISBN-13: 978-3426304068
Originaltitel: The Burial
Größe und/oder Gewicht: 13,7 x 2,5 x 21,1 cm

Cover:
Das Cover an sich, ist schon ein Traum. Ein fast unendlicher Sternenhimmel zieht sich über 2 Drittel des Covers und weckt so in mir den Ruf nach einer Freiheit, die mir nur die Sterne bereit sind zu geben. Im unteren Drittel kann man schattenhaft einen Wald und einen steilen Weg nach oben erkennen. Ob es nun eine Anhöhe oder ein beginnendes Gebirge ist, kann ich so nicht sagen, jedenfalls sieht man auch auf dieser erhöhten Stelle eine Frau mit ihrem Pferd entlanglaufen.
Alles in allem ein sehr gelungenes Cover, allein schon deswegen hätte ich dieses Buch unbedingt kaufen wollen.

Mein Eindruck während des Lesens:
Courtney Collins schreibt hier über eine Figur Namens Jessie, die den Wunsch nach Freiheit in sich spürt, so sehr das sie vor ihrem brutalen Ehemann flieht. Kopflos und mit einem Gedanken in ihrem Kopf: Immer weiter, egal wie weit und egal wie lange. Da sie aus einem ‚Zuchthaus‘ kommt befürchtet sie, dass sie diese Freiheit nicht lange wird auskosten können, dennoch ist es dieser Gedanke an ihre eigene Freiheit, der sie während ihres kompletten Weges vorantreiben wird. Leider erlebt sie viele Dinge, die einen anderen Menschen bisher längt gebrochen hätten, nicht aber Jessie.
Ich bewundere diesen Kampfeswillen dieser Frau und noch bewundernswerter finde ich ihre Entscheidungen und die Beschreibungen ihrer Erinnerungen im Verlaufe des Buches.

Meine Meinung:
Bereits ab der ersten Seite dieses Buches war ich so ergriffen, dass ich weinen musste. Es beginnt mit dem wohl schwersten Schlag, den eine Frau verkraften kann. Das Jessie diesen so leicht wegzustecken weiß hat mich sehr für sie eingenommen. Diese Protagonistin ist die wohl stärkste, die ich jemals auf ihrer Reise habe begleiten dürfen, was mich besonders für sie eingenommen hat, da ich es liebe, von starken Protagonistinnen zu lesen. Ihr Wunsch nach Freiheit wurde während ich dieses Buch las auch zu meinem Wunsch. So stark war er. Dazu muss ich loben, dass dieses Buch wundervoll geschrieben ist, voller schöner Zitate und auch sehr schöner Vergleiche.
Hier mal zwei Beispiele:
‚Dies ist alles, was ich weiß: Der Tod ist ein magischer Spiegelsaal, und darin ist eine Tür, und die Tür öffnet sich in beide Richtungen.‘
‚Sternbilder schienen einander zu umkreisen. Er schloss die Augen und sah die Sterne hinter seinen Lidern fallen. Er folgte ihnen in dunkle, schimmernde Seen und fand heraus, dass diese Seen unendlich waren.‘
Solche Zitate lassen einen direkt träumen, obwohl man den Schrecken, der auch die Protagonistin ständig verfolgt, immer zu spüren bekommt, da er niemals wirklich abklingt. Ich finde, dies ist ein besonderer Erstling von Courtney Collins, wobei ich leider an einer Sache wirklich etwas meckern muss. Das Buch ist nun nicht gerade lang, warum also muss man einen Namen, der wirklich so nur einmal vorkommt, immer komplett nennen? Ich möchte jetzt nicht zu viel verraten, dafür müsst ihr es schon selbst lesen, aber ich denke ihr werdet genau wissen, wen ich hier meine.
Aus diesem Grund vergebe ich hier sehr gute 8 Stöberkisten!!

Tipp:
Das perfekte Weihnachtsgeschenk habt ihr gefunden, wenn ihr euch für dieses Buch entscheidet :)

Hab ich dich überzeugt? Sehr gut, hier kommst du zum Kauf! 

Dienstag, 16. Dezember 2014

Rezi - Onyx: Schattenschimmer von Jennifer L. Armentrout

Inhalt:
Seit Daemon Katy geheilt hat, sind sie für immer miteinander verbunden. Doch heißt das, dass sie auch füreinander bestimmt sind? Auf keinen Fall, findet Katy und versucht sich gegen ihre Gefühle zu wehren. Das ist allerdings gar nicht so einfach, denn Daemon ist nun fest entschlossen, sie für sich zu gewinnen. Dann taucht ein neuer Mitschüler auf – und mit ihm eine dunkle Gefahr. Katy weiß nicht mehr, wem sie trauen kann. Was geschah mit Daemons Bruder? Welche Rolle spielt das zwielichtige Verteidigungsministerium? Und wie lange wird sie Daemons enormer Anziehungskraft noch widerstehen können?

Informationen zum Buch:
Gebundene Ausgabe: 464 Seiten
Verlag: Carlsen (21. November 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3551583323
ISBN-13: 978-3551583321
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
Originaltitel: Onyx. A Lux Novel
Größe und/oder Gewicht: 15,1 x 4,3 x 22,1 cm

Cover:
Das Cover ist ein Traum in einem sanften Bronzeton mit vielen Schattenhaften Dingen darauf. Hier ist der Fantasie besonders viel Spielraum eingeräumt worden, was ich persönlich sehr gut finde, denn man erahnt mehr oder weniger eine kleine Wiese oder Waldlichtung auf der eine Person, wahrscheinlich Katy selbst, in voller Hast irgendwo hin rennt. Man sieht einige Vögel auffliegen, was auf die Eile der rennenden Person schließen lässt. Außerdem fällt ein goldener Glitzerregen auf die herab. Mir persönlich gefällt dieses Cover sehr, schon allein deswegen würde ich es aus dem Regal in die Hand nehmen wollen.

Mein Leseeindruck:
Ich kam direkt zu Anfang wieder gut in die Geschichte herein, auch wenn ich mich nur noch schwach daran erinnern konnte, was in Band 1 genau passiert war(schon zu lange her), wusste ich nach ein paar Seiten wieder was genau los war. Dies finde ich besonders toll gemacht von der Autorin, das man keine Probleme hat sich daran zu erinnern was geschehen war, ohne dass man sich durch irgendwelche Absätze gezwungenermaßen erinnert fühlt. Man ist direkt auf der ersten Seite in der Geschichte drinnen, auch wenn die ersten 50-100 Seiten ein wenig zäher zu lesen waren als bei Band eins, doch ganz ganz toll geschrieben und auch die Figuren bekommen noch mehr an Tiefe , als sie es ohnehin schon hatten. Meine erste Schrecksekunde(oder eher Schreckkapitel) hatte ich als Katy unerwartet und ohne ersichtlichen Grund ziemlich krank wurde. Ich hab so gezittert, das ich das Buch vorerst aus der Hand legen musste und dabei blieb es leider nicht. Kurz darauf tauchte auch noch ein neuer Mitschüler auf, der Katys Leben so ordentlich durcheinander bringt, obwohl sie es eigentlich gar nicht will. Außerdem kommt noch hinzu, dass Katy sich mit Händen und Füßen gegen ihre Gefühle wehrt, es aber dennoch immer wieder herauszögert, die Wahrheit sich selbst und der betreffenden Person einzugestehen. Genau im ungünstigsten Moment allerdings taucht(nächste Schrecksekunde) das VM auch noch auf und bringt alles durcheinander…bis zu einem Punkt als Katy etwas sieht, womit sie niemals gerechnet hätte und plötzlich droht alles zusammen zu brechen…

Meine Meinung:
Ich war bereits vom ersten Moment an verzaubert von diesem Buch, besonders weil ich mich schon so richtig auf das Lesen gefreut habe. Das Beste: Ich wurde nicht enttäuscht, denn es ging wieder besonders prickelnd her zwischen Katy und Daemon. Die Dialoge waren besonders witzig und zugleich auch hitzig ausgearbeitet und außerdem sind mir immer wieder heiße und kalte Schauer über den Rücken und die Arme gelaufen. Herrje, leide ich jetzt auch an Alienitis? Hihi, ich glaube schon, aber das wird jeder tun der dieses Buch liest und es lebt. Ich kann es auch kaum erwarten endlich den dritten Band Opal zu lesen und zu wissen wie die Geschichte und Katy und Daemon sich weiter entwickelt, denn es ist eine der schönsten Geschichten dieses Zeitalters meiner Meinung nach. Allerdings ist mir noch immer schleierhaft, dass einige hier meinen einen gewissen Zusammenhang zu Twilight zu erkennen. Meiner Meinung nach total unbegründet, denn verschiedener könnten Geschichten kaum sein(nun um euch das hier auch noch einmal mitzuteilen ;) ).
So nun zu meiner Bewertung(ich glaube ihr ahnt es schon hihi): Ich vergebe hier sehr sehr gute 10 Stöberkisten!!!



Kaufen? Kaufen! Bitte hier entlang :)

Samstag, 13. Dezember 2014

Rezi - The darkest London: Winterflammen von Kristen Callihan

Inhalt:
Poppy Lane besitzt eine besondere Gabe, die sie vor den Menschen in ihrem Umfeld geheim hält. Doch dann wird ihr Gemahl Winston von einem Werwolf angegriffen, und Poppys ungewöhnliche Fähigkeiten kommen ans Tageslicht. Winstons Vertrauen in sie ist schwer erschüttert. Kann es ihr gelingen, seine Liebe zurückzugewinnen?

Informationen zum Buch:
Taschenbuch: 512 Seiten
Verlag: Egmont LYX; Auflage: 1 (6. November 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3802595807
ISBN-13: 978-3802595806
Originaltitel: Winterblaze
Größe und/oder Gewicht: 12,4 x 32 x 18 cm

Cover:
Das Cover dieses Buches ist sehr einfach gehalten, mit Elementen, die alle ihren eigenen Platz haben. Ganz oben sieht man eine Häuserreihe, deren Häuser verkehrt herum angeordnet wurden, sodass die Schornsteine nach unten zeigen. Genau unter diesen Häusern hat man Titel, Untertitel und den Namen der Autorin eingefügt, sodass dies das Zentrum des Covers bildet. Direkt darunter ist eine Frau mit rotem Haar, deren Augen man jedoch nicht sehen kann. Ich denke dass es sich hierbei um Poppy, die Protagonistin selbst handelt, da auch sie mit rotem Haar beschrieben wird. Die Cover-Poppy hat zwei Eiskristalle im Haar, welche sowohl zum Titel, als auch zu den ihr beschriebenen Kräften passen. Alles in allem sehr gelungen. Ausgeschmückt wurde das Cover noch mit verspielten blumigen Ornamenten an den Seiten und einem grauen Hintergrund. Allein schon deswegen würde ich das Buch unbedingt kaufen wollen, da ich finde das es richtig zum Träumen einlädt.

Mein Eindruck während des Lesens:
Die ersten Seiten waren richtig spannend, als ich mit dem Lesen begann. Jede Figur ist so schön ausgearbeitet, dass man sich prima vorstellen kann, wer wie aussieht und welch Ziele dieser jemand verfolgt. Die Protagonisten hierbei sind Poppy und Winston. Winston hat sich nach einem Werwolfsangriff von seiner Ehefrau Poppy zurückgezogen, weil er fand, sie hätte ihn die ganze Zeit über belogen und da er Lügen als Inspector der Londoner Polizei mehr als andere hasste war das für ihn die wohl offensichtlichste Lösung. Poppy und Winston leiden beide sehr darunter, was sich auch beim Lesen bemerkbar macht, denn man liest sehr oft vom Selbstmitleid der beiden, was teilweise auch nachteilig für den Lesefluss ist. Das Gute hierbei, der rote Faden geht nie wirklich verloren. Es gibt eine große Haupthandlung und mehrere kleine Nebenhandlungen, die sehr gut zusammengeführt worden sind und die man teilweise auch gut durchblicken kann. Alles ist gut recherchiert und auch die Dialoge sind intellektuell gehalten, jedoch mit einer gewissen Prise Erotik.
Ich habe mich sehr wohl gefühlt mit den Figuren dieser Handlung, was auch ein Pluspunkt ist.

Meine Meinung:
Der dritte Teil der darkest London Reihe ist eigentlich ein sehr starker, allerdings durch das Selbstmitleid der Figuren und dem großen Stolz, der sie eigentlich davon abhält, das zu tun was sie tun wollen, weil sie eigentlich etwas anderes tun müssen, macht es für mich ziemlich schwer vollkommen mit der Handlung mitzufiebern. Das Eintauchen in die Geschichte ist einfach, da der Schreibstil sehr flüssig ist und es einem erlaubt, sich schnell in die Geschichte einzufinden. Alles ist verwoben und dennoch sehr geheimnisvoll in seiner Erzählung.
Was ich jedoch stark kritisieren muss, sind teilweise die Gedanken der beiden Protagonisten Poppy und Winston, denn sie wollen einander, finden allerdings immer wieder Gründe, ihren Stolz vorzuschieben. Dies bekommt irgendwann den Charakter eines Tanzes, bei dem sich beide Figuren kurz gegenüber stehen bis sie sich im nächsten Moment wieder von zwei verschiedenen Ecken eines Raumen ansehen und auch anschreien könnten. Ein ziemliches auf und ab der Gefühle also. Dadurch hat sich für mich die Handlung sehr in die Länge gezogen und das Lesen ziemlich verlängert.
Aus diesem Grund vergebe ich hierfür nur insgesamt 6 Stöberkisten.
Dennoch eine Empfehlung für alle, die gern in ein düsteres London eintauchen möchten.



Dir hat´s gefallen? Klick hier :)

Freitag, 12. Dezember 2014

Rezi - Naschmarkt von Anna Koschka

Inhalt:
Dotti Wilcek hat der Männerwelt abgeschworen. Endgültig! Wer könnte weniger geeignet sein, eine Internetdatingagentur zu testen? Doch Dottis bissiger Blog über Männer, Mauerblümchen und Flirten für Anfänger spricht einer ganzen Generation von netzgeplagten Singles aus dem Herzen …

Informationen zum Buch:
Taschenbuch: 448 Seiten
Verlag: Knaur TB (3. August 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3426511207
ISBN-13: 978-3426511206
Größe und/oder Gewicht: 12,5 x 2,7 x 18 cm

Cover:
Das Cover ist in wundervoll lebendigen Farben gehalten, hier dominieren ganz klar orange und rosa. Für mich schon ein riesengroßer Pluspunkt, denn das ist ein ganz tolles Kopfkino-Cover für mich. Als ich es zum ersten Mal erblickt habe, konnte ich mich sofort an meinen ganz persönlichen Kopfkino-Ort träumen. Das erste womit ich dieses tolle Cover assoziiert habe, war eine wundervolle Blumenwiese, allerdings nicht irgendwo, sondern in Mittelerde, weil mich die rosa profilierte Frau auf dem Cover so ziemlich an eine festlich geschmückte Elbin erinnert. Es sieht für mich aus, als kommt sie gerade auf eine wunderbare Feierlichkeit zu Tanz und freudigem Beisammensein, geschmückt mit einer Krone aus geflochtenen Blumen in die sich Vögel verirrt haben.
Für dieses wunderschön verspielte Cover allein gibt’s schon volle 10 Stöberkisten!!

Mein Eindruck während des Lesens:
Das Buch beginnt hier mit der Geburtstagsfeier der Protagonistin Dotti, die sich für die nächsten 10 Jahre ein besonderes Ziel steckt: Sie will doch tatsächlich ohne Mann glücklich werden! Das musste ich belächeln, denn irgendwie dachte ich mir, dass die arme Dotti es sich nicht wirklich genau überlegt haben konnte. Doch ihre Gründe und ihre Motive sind genial, was sie auch mehrfach beweist.
Dotti ist mir von Anfang an sehr sympathisch gewesen, was sich in das hineinlesen der Geschichte wiedergespiegelt hat, denn ich war direkt nach dem tollen Orakel in die Geschichte versunken. Außerdem ist sie kess, frech, hat eine sehr spitze Zunge(nicht immer zu ihrem Vorteil) und ist eine Buchliebhaberin wie ich es auch bin(besonders großer Pluspunkt). Genau das ist es, was mir an der Ausarbeitung der Protagonistin Dotti besonders gefällt, da sie für mich dadurch besonders lebendig wirkt. Fast so, als wäre sie mein zwischen zwei Buchdeckelt gepresster Zwilling.
Dotti bringt Vergliche, die mir Lachtränen in die Augen getrieben haben, weil sie nicht nur besonders gelungen, sondern auch sehr nerdig waren.
Die eigentliche Geschichte von Dotti beginnt jedoch erst 3 Jahre nach ihrem Geburtstag, als sie als einzige in der Redaktion noch Single, dazu genötigt wird, eine Kolumne zu veröffentlichen, bei er sie Daten muss. Ich dachte mir dabei nur: Ausgerechnet Dotti!; und musste schon wieder lachen.
Eigentlich ist diese Kolumne eine riesengroße Chance für Dotti, da sie sonst nur Rezensionen veröffentlicht, aber eigentlich will sie das gar nicht, was sie witziger Weise auch ein ums andere Mal perfekt zur Schau zu stellen weiß. Meiner Meinung nach hat sie es nicht wirklich leicht unter Kolleginnen, die sie mag und unter Kolleginnen die sie nicht wirklich mag, aber tolerieren muss(Beispielsweise ihre Vorgesetzte, die sie selbst gern geworden wäre), aber sie kommt mit Witz und dem ein oder anderen Fettnäpfchen durch die besten Situationen.
Besonders die Situation *Stummes H* verfolgt sie durch volle 2 Monate, was Dotti regelrecht nervt, aber auch besondere Dinge für sie bereithält.
Alles in allem sehr gelungen.

Meine Meinung:
Mir hat an diesem Buch besonders die Schlagfertigkeit und der Witz in Wort und Schrift gefallen, Die Autorin hat hier ein sehr bewundernswertes Meisterwerkt kredenzt. Einerseits beschäftigt sich das Thema mit dem Suchen und Finden der Liebe, setzt sich jedoch auch kritisch mit dem Leben der Singles auseinander, sodass es trotz des Lesevergnügens auch einen Lerneffekt mit sich bringt. Mir hat es geholfen mich trotz Partner zum Mauerblümchenclub zu bekennen(ich finde das Pluseins Mauerblümchen kann sich auch sehen lassen). Vor allem aber hat mir hier gefallen, dass es sehr viele Vergleiche zu Harry Potter, Tolkien und anderen Literatur Massenschlagern gibt und diese auch sarkastisch unter die Lupe genommen worden sind.
Besonders toll finde ich auch die Matching-Ergebnisse des Literally-in-Love-Accounts, allerdings müsst ihr dies nun alleine herausfinden Außer der Bewertung erzähle ich euch hier nichts weiter zu diesem wundervollen Buch.
Last but not Least gibt´s hier ganz tolle 10 Stöberkisten für dieses schmackhafte Meisterwerk aus Wien 



Hab ich euch neugierig gemacht? Perfekt :) Hier geht´s zur Bestellung! 

Rezi - Ascheherz von Nina Blazon

Inhalt:
Eine Liebe stärker als der Tod
Seit einem Unfall ist Summers Gedächtnis wie ausgelöscht. Doch sie weiß, dass ihr jemand nach dem Leben trachtet. Als sie mit dem geheimnisvollen, engelhaft schönen Anzej in das ferne Nordland flüchtet, muss Summer erkennen, welchen Verrat sie vor Jahrhunderten begangen hat: Einst gehörte sie zu den Zorya, deren Kuss den Sterblichen den Tod bringt. Doch einem Mann mit sanften Augen, der in ihren Armen sterben sollte, schenkte sie die Ewigkeit. Nun fordert Lady Mar, die Herrin des Todes, das Leben zurück, um das sie betrogen wurde ...

Informationen zum Buch:
Taschenbuch: 544 Seiten
Verlag: cbt (10. September 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3570308235
ISBN-13: 978-3570308233
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 13 Jahren
Größe und/oder Gewicht: 12,3 x 5,3 x 18,3 cm

Cover:
Auf dem Cover ist der Gesichtszug einer schlafenden Frau zu sehen. Die Augen sind geschlossen und die Augenlider sind in sanftem violett geschminkt. Die Haut der Frau hat die Farbe von Porzellan, was mir etwas kalt vorkommt, aber es passt dennoch sehr gut. In der oberen Hälfte kann man einen Glitzernden Regen erahnen, der sich sanft an den Seiten nach unten zieht und dort wo der Mund sein sollte schwebt ein Schmetterling, dessen Flügel auch voller Glitzer sind. Der Schmetterling ist von tiefem Blau und über den Schmetterling zieht sich der Schriftzug mit dem Titel des Buches in einer wundervollen Schriftart. Der Name der Autorin wurde mittig im oberen Bereich platziert.
Alles in allem ein erhabenes Cover, was einen sofort verzaubert.

Mein Eindruck während des Lesens:
Das Buch beginnt mit einem Traum den Summer träumt, es geht hier um den sogenannten ‚Blutmann‘ vor dem sie sehr große Angst hat, jedoch weiß sie nicht woher diese Angst genau kommt, da sie keine Erinnerungen in sich trägt. Sie arbeitet in der Stadt Maymara als Schauspielerin in einem Theater und geht vollkommen in ihrer Rolle auf. Tiere haben große Angst vor ihr. Eines Tages sieht sie den Blutmann dann im Theater und flüchtet dann nach der Vorstellung, alles nur, um dem geheimnisvollen Fremden Anzej zu begegnen. Sie kann ihn nicht durchschauen, doch sie flieht mit ihm bis sie an einen Punkt kommt an dem sich alles für sie ändert.
Die Autorin hat hier eine wundervolle Welt erschaffen, die der unseren gleicht und dennoch komplett eine andere ist. Zwei Wirklichkeiten sozusagen. Durch ihre blumige Ausdrucksweise nimmt sie einen sofort gefangen und man möchte immer mehr von Summer erfahren und wenn man dann mit ihr ihren Weg geht wird man dennoch ein ums andere Mal überrascht, denn immer gibt es Wendungen in der Geschichte, die man so niemals erwartet hätte.

Meine Meinung:
Mich hat dieses Buch sofort in seinen Bann gezogen und auch Summer ist mir sehr ans Herz gewachsen. Da ich Summers Welt bereits durch Faunblut ein wenig kannte, hat dies für mich den Einstieg wesentlich erleichtert und auch meine Leselust auf Ascheherz noch mehr geweckt als es ohnehin schon der Fall war. Es ist eine Geschichte und Magie, Liebe, Verrat und Tod, doch alles hat seinen gerechten Platz darin. Es ist nicht überladen, nicht langweilig oder langatmig, sondern meiner Meinung nach eine traumhaft perfekte Geschichte voller Spannung. Meiner Meinung nach ist dies ein Buch das man auf jeden Fall empfehlen kann und auch ein Buch das man immer und immer wieder lesen kann ohne das es einem Langweilig wird.
Daher gibt es hier auch volle 10 Stöberkisten für das Buch, auch wenn ich hier lieber viel mehr geben würde :)





Rezi - Blutbraut von Lynn Raven

Inhalt:
Magie macht ihn stark, Liebe verletzlich
Seit sie denken kann, ist Lucinda Moreira auf der Flucht vor Joaquín de Alvaro, denn sie ist eine „Blutbraut", und nur sie kann den mächtigen Magier davor bewahren, zum Nosferatu zu werden. Dazu aber müsste sie ihm ihr Blut geben und sich auf ewig an den Mann binden, der für sie die Verkörperung alles Bösen scheint.
Doch dann tritt genau das ein, wovor sie sich fürchtet: Gerade als Lucinda sich erstmals verliebt hat, und zwar in den charmanten Cris, wird sie entführt und auf das Anwesen Joaquíns gebracht. Lucinda ist in eine Falle gelaufen, denn Cris ist kein anderer als Joaquín de Alvaros Bruder, und auch er sucht eine Blutbraut …
Doch die beiden Brüder sind nicht die einzigen. Auch andere Mitglieder ihres Konsortiums begehren Lucindas Blut. Als Lucinda in die Gewalt eines von ihnen gerät und Joaquín sie unter Einsatz seines Lebens befreit, beginnt Lucinda sich zu fragen, welches die wahren Motive für sein Handeln sind …

Informationen zum Buch:
Broschiert: 736 Seiten
Verlag: cbt (31. Oktober 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 357016070X
ISBN-13: 978-3570160701
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 13 Jahren
Größe und/oder Gewicht: 13,5 x 6 x 21,7 cm

Cover:
Auf dem Cover ist eine ziemlich blasse schwarzhaarige Frau zu sehen, die offensichtlich ein Kleid trägt, dessen Kragen selbst den Hals verdeckt, und so das Zentrum bildet. Ihre Augen hat sie geschlossen und aus einem der geschlossenen Augen rinnt Blut, das entfernt an eine Tränenspur erinnert. Zudem ist sie sehr dezent geschminkt. Der Hintergrund ist blau mit einigen schwarzen Sprenkeln.
Der untere Teil des Covers ist Titel und Autorin vorbehalten.

Mein Eindruck während des Lesens:
Beim lesen des Klappentextes war ich, was das Thema betrifft, bereits schon ziemlich gespannt auf das Buch. Lucinda ist Joaquín de Alvaro versprochen, da sie seine Blutbraut ist, hat aber eine richtige Panik wenn sie überhaupt nur an ihn denkt. Als Blutbraut kann sie sozusagen seine Menschlichkeit bewahren, aber sie weigert sich strikt eine solche zu werden. Eigentlich ganz spannend, aber beim Lesen habe ich dann gemerkt, dass es sich furchtbar schleppend liest und sich enorm zieht, was meinen Lesefluss so ziemlich strapaziert hat. Lucinda kam mir nicht gerade wie eine starke Frau vor, sondern eher wie ein kleines verängstigtes Mädchen, dem man ständig böse Märchen erzählt hat und die im Verlauf des Buches eines besseren belehrt wird. Allerdings fand ich, es hat sich irgendwann so sehr gezogen, dass ich es abgebrochen habe.

Meine Meinung:
Anfangs hab ich mich ziemlich gefreut dieses Buch endlich beginnen zu können. Endlich mal keine Vampire(um die es wirklich so gar nicht geht) und eine Frau deren Blut die Menschlichkeit in einem Mann bewahren kann. Allerdings wurde ich letztlich von der Heldin ziemlich enttäuscht und auch von der Autorin. Empfehlen würd ich dieses Buch nur Raven-Fans, da es mich persönlich so gar nicht vom Hocker reißen konnte.
Aus diesem Grund bekommt das Buch auch nur 2 Stöberkisten von mir.


Ich bin ohne Bild, daher bleibt dir leider keine Wahl! Los, Klick mich :) 

Rezi - Earth Star von Janet Edwards

Inhalt:
Sie träumt von den Sternen. Doch ihr Kampf gilt der Erde.
Als «Earth Girl» gehört Jarra zu den Ausgestoßenen, den Menschen ohne Wert. Mit diesem Schicksal wollte sich die streitlustige junge Frau noch nie abfinden. Doch an einer Tatsache kann auch Jarra nichts ändern: Sie gehört zu den wenigen, die aufgrund eines Gendefekts nicht teleportieren können. Während der Rest der Menschheit fremde Galaxien entdeckt, bleibt für sie nur ein Ort: der blaue Heimatplanet. Der allerdings ist in höchster Gefahr. Der erste Kontakt mit außerirdischem Leben steht bevor. Und die Fremden drohen mit der Vernichtung der Erde ... Um Jarra und ihre Freunde sammelt sich eine Widerstandsgruppe, aber ist der Rest der Menschheit ebenfalls bereit, für den Planeten der Zurückgelassenen zu kämpfen?

Informationen zum Buch:
Taschenbuch: 416 Seiten
Verlag: rororo (2. September 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3499259346
ISBN-13: 978-3499259340
Größe und/oder Gewicht: 12,3 x 4 x 19 cm

Cover:
Das Cover gleicht sehr dem ersten Band, was die Zugehörigkeit zur «Earth Girl» Reihe umso auffälliger macht. Der obere Teil ist hier wieder einem Planeten(vermutlich die Erde) gewidmet, in dem der Kopf eines Mädchens abgebildet wurde. Verglichen mit dem Cover des ersten Bandes, blickt das Mädchen einen intensiver an, was meiner Meinung nach auf ihre unerschütterliche Entschlossenheit zurückzuführen ist. Der untere Teil ist erneut Titel und Autorin gewidmet, zudem wird das Cover in einem rötlich-rosanen Ton gehalten.
Mir gefällt´s.

Mein Eindruck während des Lesens:
Da ich bereits von Band 1 der «Earth Girl» Trilogie sehr begeistert war, ging ich hier bereits mit einer gewissen Erwartungshaltung an Band 2 heran, was mich auch gar nicht enttäuscht hat. Jarra war in diesem Teil eine einerseits starke als auch andererseits extrem schwache(zumindest dachte sie dies immer) Person, was sie meiner Meinung nach sogar noch menschlicher gemacht hat. Sie bezeichnet sich zudem auch nur noch sehr selten als ‚Affe‘ sondern sieht sich selbst menschlicher. Ihre Beziehung mit Fian bekommt in diesem Band einen richtig guten Charakter, was den jungen Mann nur umso sympathischer macht, vor allem bei Leserinnen. Er steht ihr zur Seite und das des Öfteren mit einem gesunden Dickkopf. Was durch die sarkastische Erzählweise auch noch überaus gut zur Geltung kommt.
Allerdings finde ich hier die Informationen auf dem Buchrücken ziemlich irreführend, denn vieles worauf man, sobald man es liest wartet und dann auf etwas komplett anderes trifft. Ich möchte jedoch nicht zu viel verraten.

Meine Meinung:
Ich finde dieses Buch absolut lesenswert, vor allem da es neue Sichtweisen auf die konstruierte Welt der Autorin eröffnet. Man ist Zeuge der großartigen Entwicklung einer so wundervollen Buchheldin und zugleich verleibt man sich auch ihre Ängste ein, was durch die Ich-Erzählweise besonders gut rüberkommt.
Auch hier vergebe ich sehr gute 7 Stöberkisten!
Das einzige was ich an der Reihe richtig gemein finde: Band drei wird definitiv nicht mehr auf Deutsch erscheinen.




Du bist neugierig geworden? Komm mit :)

Rezi - Earth Girl von Janet Edwards

Inhalt:
Sie kommt von der Erde. Ihr Schicksal steht in den Sternen. Jarra ist ein «Earth Girl». Während sich der Rest der Menschheit aufmacht, fremde Galaxien zu entdecken, ist Jarra zu einem Leben auf dem alten Heimatplaneten verdammt: Aufgrund eines Gendefekts kann sie nicht teleportieren. Sie gehört zu den Ausgestoßenen, den Wertlosen. Aber Jarra hat einen Traum: Sie will normal sein, will wie alle anderen studieren. Ihre Leidenschaft ist die Frühgeschichte – der faszinierende Zeitraum vor Erfindung der Portaltechnik. Damals lebten die Menschen in riesigen Städten wie New York, die heute nur noch Ruinen sind. Um ihren Traum wahr werden zu lassen, muss Jarra ihre Identität ver­leugnen. Sie ist bereit, diesen Preis zu zahlen. Doch als ein schreckliches Unglück droht und nur Jarra es aufhalten kann, beginnt sie sich zu fragen, ob es wirklich so erstrebenswert ist, normal zu sein ...

Informationen zum Buch:
Taschenbuch: 448 Seiten
Verlag: rororo (1. September 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3499259028
ISBN-13: 978-3499259029
Größe und/oder Gewicht: 19 x 12,4 x 3,8 cm

Cover:
Das Cover ist in einem mitternächtlichen Blau gehalten. Der untere Teil ist hierbei Titel, Untertitel und Autorin vorbehalten während der obere Teil einen Planeten oder die Sonne(was ich für wahrscheinlicher erachte) darstellt, in dessen Mitte man ein Mädchen, das offensichtlich die Hauptfigur darstellt, gesetzt hat. Meiner Meinung nach ist das Cover nicht überladen sondern so wie es ist, genau richtig und ein echter Blickfang.

Mein Eindruck während des Lesens:
Anfangs hatte ich ein wenig Bedenken dieses Buch zu lesen, weil es mehr die Richtung SciFi statt Fantasy ist, aber mit jeder Seite die ich gelesen habe, war ich mehr und mehr im Buch gefangen. Durch ihre Erzählweise, die teilweise sarkastisch ist, ist man schnell im Buch drinnen und man leidet umso mehr mit der Heldin Jarra mit. Zumindest ist das meine persönliche Meinung dazu. Ich habe das komplette Buch innerhalb vier Tagen ausgelesen weil sehr von Jarra beeindruckt war, sie ist stark, verbissen, liebevoll und trotz allem doch sehr verletzlich. Allerdings stört mich ein wenig, dass sie sich am Anfang des Buches(teilweise auch mittendrin)ziemlich oft als "Affe" bezeichnet weil sie unter einem Gendefekt leidet, der es ihr nicht erlaubt zu teleportieren. Aus diesem Grund empfindet sie einen Hass auf alle die teleportieren können und so auch auf andere Planeten wechseln können. Mit der Zeit ändert sich das aber ;)
Während des lesens war ich zudem noch sehr fasziniert über die genaue Vorstellung der Autorin bezüglich ihrer eigenen Version der Zukunft. Ich finde das diese Version sogar eine mögliche Zukunftsversion der Erde darstellt, denn alles wie es in diesem Buch dargestellt ist, könnte einmal wirklich so geschehen.

Meine Meinung:
Alles in allem ein sehr gelungener Auftakt dieser Reihe von einer meiner Meinung nach sehr begabten Autorin.
Ich zähle es inzwischen zu meinen Lieblingen, empfehle es auch sehr gern weiter, genau deswegen gibts von mir volle 10 Stöberkisten.



Samstag, 6. Dezember 2014

Einfach mal nachgedacht...

Derzeit lese ich ja ein besonders tolles Buch, das mich auch regelrecht zum nachdenken anregt(ich verrate euch aber dennoch noch nicht allzu viel, da ich noch die Rezi dazu schreibe)...

Dotti ist überzeugter Single weil sie es möchte...

Soviel dazu, aber mir kam heute im Zug ein anderer Gedanke:

Was wenn uns Film und Buch nur eine Mainstream-Liebe vorgaukeln?
Man liest immer davon, dass sich zwei Menschen treffen, diese sich ineinander verlieben und sich dann durch alle Gegebenheiten nahezu aneinander klammern...mal ist es vollkommen menschlich und mal erotisch sinnlich mit übernatürlich begabten Species.
Aber immer ist die Liebe Mainstream...

Da stellt sich mir doch die Frage muss das so sein?

Was meint ihr dazu?

Ich bin mal auf eure Meinung gespannt :)

Klick mich um mehr zu erfahren :)

Dienstag, 2. Dezember 2014

Willkommen

Hallo ihr Lieben,

ich habs nun auch endlich geschafft hierher zu kommen.
Die Laura von http://www.lauraliebtbuecher.blogspot.de/ hat mir hierbei geholfen und zuerst einmal möchte ich dafür ganz lieb danke sagen :-*
An sich gibt es meinen Blog schon ein Weilchen länger und zwar hier https://www.facebook.com/buchtastischeWelten da ich auch mehrere Buchgruppen betreue und wahnsinnig gerne lese. Vor allem liebe ich Fantasybücher in allen Variationen, aber sie müssen eher unbekannt sein und dürfen nicht so gehyped werden, weil ich das überhaupt nicht leiden kann :)
In der nächsten Zeit poste ich meine bereits fertigen Rezi´s und noch andere Dinge die für mich von Bedetung sind.

Eure Laura