Montag, 30. November 2015

Blog-Tour "Die 13. Jungfrau"

 
Hallo ihr Lieben, ich darf euch heute am zweiten Tag etwas über die nordische Mythologie erklären.
Gestern hat Yvonne euch ja bereits das Buch vorgestellt und ihr wisst nun, dass diese auch eine große Rolle innerhalb des Buches spielt.

Die nordische Mythologie ist an sich keine Religion, wie sie im heutigen Sprachgebrauch üblich ist, sondern eher eine Art Oberbegriff verschiedener Kulte, Namen und Mythen, die sich in der vorchristlichen skandinavischen Region verbreitet haben. Zudem gibt es viele Übereinstimmungen zu der germanischen Mythologie, was die Suche nach dem eigentlichen Ursprung dieses mythologischen Stranges erschwert.

Die wichtigsten Quellen dieser Mythologie sind die älteren und jüngeren Teile der EDDA, die alle Göttersagen und Mythen vereinen und somit einen Teil unserer eigenen inneren und äußeren Wirklichkeit für uns erschaffen. Sie gliedert sich in die ältere und die jüngere Edda, die auch ein wenig der Bibel, wie wir sie kennen gleicht, wenn ihr dazu einen Vergleich benötigt um es euch genauer vorzustellen.

Die Entstehung der Welt Midgard:
Laut Überlieferung entstanden alle Welten aus Licht und Dunkel, aus Feuer und Eis und gebaren so die Welten, die sich um den Weltenbaum versammelt haben. Eigentlich wäre die komplette Fassung vermutlich um die 5 Seiten lang, also versuche ich das mal abzukürzen.
Geboren aus Eis entstand der Riese Ymir, der nach der EDDA, der erste aller Lebewesen war. Als das Eis jedoch schmolz entstand eine Kuh, die den Namen Audhumla trug und die zudem auch Ymir selbst ernährte, doch auch sie war hungrig und leckte die umliegenden Eisblöcke an. Genau aus diesem entstand drei Tage später ein Mann. So entstand Buri, den man heute als Stammvater des Geschlechtes der Asen kennt. Ymir hingegen ist der Vater aller Riesen und wird auch oft Reifriese genannt. So legte sich Ymir schlafen und begann zu schwitzen. So wurden aus seinem Schweiß auch die Götter geboren, einer nach dem anderen, bis zu denen, die uns heute bekannt sind (die Auflistung spare ich mir mal).
So kam es, dass die Götter nach langer Zeit des Zusammenlebens beschlossen, etwas Neues zu erschaffen, doch missfiel dies den Frostriesen. Natürlich versuchten sie dies auch zu verhindern und machten ab da, den Göttern das Leben schwer. Aus diesem Lebens entbrannte der Kampf gegen Ymir und die seinen, die auch im Kampf ihren Tod fanden. Doch sein Tod war es, das die Welt erschuf, die wir kennen, denn sein Fleisch war es, aus dem die Götter die Erde formten, aus den Knochen formten sie die Berge, aus Zähnen und zersplitterten Knochen wurden Steine, die Haare wurden zu Bäumen und Pflanzen und sein Gehirn zu den Wolken. Kurz darauf nahmen sie die Schädeldecke und formten aus ihr den Himmel, auf den sie heiße Funken aus Muspelheim hervorholten, die die Sterne bildeten. Aus seinem Blut formten sie das Wasser, dass sie auf der Welt verteilten und Meere, Seen und Flüsse erschufen.
Zudem gab es als Symbol für die Himmelsrichtungen 4 Zwerge, die aus dem Schädel von Ymir hervorkamen und so entstand auch das Himmelsgewölbe.

Wir Menschen wurden aus zwei angespülten Baumstämmen erschaffen.

So, das mal zur Erschaffung der Welt und der Menschen, da möchte ich jetzt nichts weiter zu schreiben, das würde einfach den Rahmen des Beitrags sprengen.
Ebenso würde alles über den Weltenbaum meinen Beitrag sprengen, weswegen dieser auch aus Platzgründen hinausfallen muss.
Ich möchte euch jetzt noch 4 Götter vorstellen, die ich als besonders wichtig empfinde und die zudem auch recht bekannt sind.

Odin:
Er ist der oberste der Götter und zudem auch der Höchste der Asen. Bekannt zudem auch als Allvater. So ist es auch nicht verwunderlich, dass er viele Einsatzgebiete und Namen in sich vereint. Oft wird er auf dem Pferd Sleipnir (ein Pferd, das acht Beine hat) reitend und in Begleitung von Raben in eine Rüstung gehüllt, dargestellt.

Thor:
Er ist als Sohn Odins der Stärkste aller Götter und sein Reich ist Kraftheim, wo er mit seiner Gattin Sif auch lebt. Er ist Bekämpfer der Riesen und Beschützer der Menschen zugleich. Dargestellt wird er oft seinen Hammer Mjölnir schwingend in kriegerischer Pose. So ist er auch als Gott des Donners und der Blitze bekannt, denn sein Wagen machte, bei der Fahrt durch Midgard oft sehr viel Krach (wir kennen es als Gewitter, aber die Erklärung mit Thor finde ich schöner).

Loki:
Er ist durch die Literatur zu einer, der meistbehandelten Götter geworden, die die nordische Mythologie hervorgebracht hat und somit auch entsprechend vielschichtig. Er vereint grandios zwei Seiten einer Münze. Freund und Feind. Liebe und Hass. Und so weiter, weswegen sich sein Aufgabenbereich schwer in Worte fassen lässt. Für mich ist er zudem eine der bedeutendsten Göttergestalten.

Balder:
Er ist der gute und lichtenhafte Gott der nordischen Mythologie und auch der Gott, der die Weisheit in sich trägt. Schön und stark ist er zudem auch noch, was ihn wohl als eine Art Frauenschwarm hat sein lassen. Zudem hat er auch durch seinen Tod eine zentrale Rolle in der Mythologie innewohnen.

***



Auch heute habt ihr wieder die Chance auf ein Los, um am Ende der Blogtour einen der 5 Gewinne zu ergattern.
Je nach Teilnahme wird es auch einige signierte Postkarten als "Trostpreis" geben.
Beantwortet dafür folgende Frage:

Wie heißt der Weltenbaum der nordischen Mythologie?

Bitte gebt in euren Kommentaren immer eure Mailadresse an, damit ihr im Gewinnfall auch benachrichtigt
werden könnt.
Teilnehmer ohne Kontaktmöglichkeit können leider nicht berücksichtigt werden.
Alternativ könnt ihr auch eine Email an
"gewinnspiel.die13jungfrau@outlook.de"
senden, bitte gebt aber im Betreff
"Gewinnspiel 30.11.2015" an.
Viel Glück 
 
Morgen geht es weiter bei Ruth

Gewinnspielregeln:
✩ Seid mindestens 18 Jahre alt.
✩ Habt euren Wohnsitz in der EU oder Schweiz (Sachpreise)
✩ Nach Ablauf des Gewinnspiels können wir euch im Falle des Gewinns eine Email senden. Hierfür müsst ihr uns eure E-Mail hinterlassen.
✩ Wir übernehmen keine Haftung und es gibt keinen Ersatz falls das Paket verloren geht.
✩ Der Gewinn wird nicht bar ausgezahlt.
✩ Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
✩ Das Gewinnspiel endet am 07.12.2015, danach erfolgt die Gewinnerbekanntgabe schnellstmöglich per Mail.

Sonntag, 29. November 2015

Rezi - Winterküsse im Schnee von Karen Swan

Inhalt:
Karrierefrau Allegra hat keine Zeit für Romantik. Doch das Fest der Liebe macht seinem Namen alle Ehre ...
Weihnachtszeit in London: Die Stadt funkelt, unter den Sohlen knirscht der Schnee – doch Allegra Fisher hat nur einen Wunsch: dass die Feiertage schnell vorübergehen. Die Karrierefrau arbeitet an einem Riesendeal und hat keine Zeit für das »Fest der Liebe«. Als im verschneiten Zermatt eine alte Berghütte entdeckt wird, kann Allegra kaum glauben, dass der Fund etwas mit ihrer Familie zu tun haben soll. Gemeinsam mit ihrer Schwester Isobel fliegt sie in die Schweiz – und mit der Reise und ihrem attraktiven Konkurrenten Sam nimmt Allegras Leben eine neue Wendung. Vielleicht wird es doch ein Fest der Liebe ...

Informationen zum Buch:
Taschenbuch: 512 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag (19. Oktober 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442483794
ISBN-13: 978-3442483792
Originaltitel: Christmas in the Snow
Größe und/oder Gewicht: 12,6 x 3,5 x 19,2 cm

Meine Meinung:
Vielen Dank an den Goldmann Verlag, das ich hier die Möglichkeit hatte, dieses Buch lesen zu dürfen. Ich bin wirklich ein großer Fan von Karen Swan geworden, während ich Seite um Seite dieses Buches entdeckt habe.
Hier fiel mir der Einstieg eher schwer, da es sich auch mit dem Finanzmetier auseinandersetzte, aber dennoch blieb das trotz allem eher im Hintergrund, was mir auch gut gefallen hat. Hier spielt die Geschichte um Allegra und Isobel selbst eine sehr zentrale Rolle, was ich sehr gut finde, denn so wird man als Leser nicht mit der Finanzgeschichte zugeballert. Angesiedelt wurde die Story zum Teil in London, wo der große Teil der beruflichen Seite des Romans spielt (ca. ein Drittel) und der Rest ist hier der Familiengeschichte gewidmet, auf die ich aber aus spoilertechnischen Gründen nicht weiter eingehen kann, aber es ist wirklich bittersüß gewesen, so viel kann ich sagen.
Was mir jedoch nicht so gefallen hat, waren die vielen Längen, die das Buch mehr oder weniger unnötig in die Länge gezogen haben.
Allegra habe ich so als selbstbewusste und starke Karrierefrau kennengelernt, die jedoch innerlich durch ein Erlebnis aus ihrer Kindheit verschlossen ist. So blieb sie immer ein wenig in sich gekehrt und manchmal auch viel zu Hochmütig.
Isobel hingegen ist die liebevolle und extrovertierte Mutter, die ich sofort ins Herz geschlossen habe. Sie hat einen Charakter, der einen sofort einnimmt und dennoch merkt man ihr sofort an, wenn sie etwas beschäftigt. Für mich ganz klar mein Liebling innerhalb der Geschichte.
Zudem konnte ich mir die Landschaftlichen Gegebenheiten wirklich sehr gut vorstellen, denn die Autorin hat einen außerordentlich guten Sin dafür, dies alles sehr bildgewaltig zu beschreiben und zudem hat sie mir unglaubliche List darauf gemacht, einmal einen Winterurlaub in Zermatt verbringen zu wollen.
Dennoch vergebe ich hier nur 8 Stöberkisten, eben durch diese Längen hervorgerufen, da diese wirklich sehr störend für den Lesefluss gewesen sind. Es ist in jedem Fall die perfekte Geschichte für Menschen, die sich in der Vorweihnachtszeit gern mit einem Buch ins Bett oder auf die Couch kuscheln.

Samstag, 28. November 2015

Rezi - Nachtahn: Mächtiges Blut von Sandra Florean

Inhalt:
Die junge Louisa wird seit einem Überfall von Angstzuständen geplagt und hat das Gefühl, ihr Leben nicht mehr unter Kontrolle zu haben. Als sie den geheimnisvollen Dorian kennenlernt, ahnt sie zunächst nicht, was sich hinter seiner schönen und wohlhabenden Fassade verbirgt. Hartnäckig erobert er ihr Herz, doch schon bald gerät sie in die Fänge seiner Feinde: Vampire, die es auf sein einzigartiges, mächtiges Blut abgesehen haben. Wird sie diese neuerlichen Schrecken überstehen oder wieder dem Alkohol verfallen? Vielleicht sollte sie sich lieber an den sterblichen Eric halten, der weit mehr für sie empfindet, als sie ahnt. Oder sollte sie Dorian vertrauen und in seine düstere Vampirwelt eintauchen, um für ihre Liebe zu kämpfen und hinter das Geheimnis seiner Macht zu kommen?

Informationen zum Buch:
Broschiert: 356 Seiten
Verlag: bookshouse (25. April 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 9963522599
ISBN-13: 978-9963522590
Größe und/oder Gewicht: 11,8 x 2,7 x 19 cm

Meine Meinung:
Dieses Buch durfte ich im Zuge einer Blog Tour lesen, da ich die Reihe bis dato noch nicht kannte. Daher bedanke ich mich hier ganz herzlich beim Bookshouse Verlag und der Autorin Sandra ganz herzlich für diese Möglichkeit es zu lesen.
Allerdings muss ich hier direkt sagen: Das Buch war okay, aber keines derer, die ich wirklich total gesuchtet hätte!
Aber fangen wir mal von vorne an. Der Einstieg in das Buch gelang mir wirklich sehr leicht, allerdings merkt man direkt im ersten Abschnitt, welche Bücher die Autorin selbst bevorzugt, denn so beginnt auch eine äußerst beliebte andere Vampir-Serie. Das hatte meiner Vorfreude allerdings einen Dämpfer verpasst, da ich ja beide Reihen sogar zur gleichen Zeit (nun ja, immerhin beinahe) gelesen habe. Gut, das Genre neu zu erfinden ist an sich ganz und gar unmöglich, aber mir ist da die Anlehnung an die andere Reihe zu groß gewesen.
Die Figuren jedoch waren recht zugänglich. Louisa ist mir direkt positiv aufgefallen, da sie wirklich eine nette Person an sich war und ich sie auch direkt ins Herz schließen konnte. Dennoch empfand ich sie als sehr zerbrechlich, sodass ich sie am liebsten gar nicht in die Nähe von Dorian habe lassen wollen.
Der war wirklich ne Nummer für sich und ich konnte ihn schlecht einschätzen. Nun ja, verspielt ist er ja sehr, auch wenn es wohl eher sein Jagdinstinkt war, der ihn dazu verleitet hat. Aber dennoch konnte ich mich auf ihn nicht so sehr einlassen.
Die Nebenfiguren hingegen waren irgendwie genial, auch wenn es mir schwerfällt, dies genauer zu beschreiben, da es wirklich sehr viele verschiedene Charaktere waren und ich euch hierzu nicht spoilern möchte.
Alles in allem war es ein gutes Buch, das mir persönlich zwar gefallen hat, aber die Anlehnung fand ich wirklich zu extrem auffallend, daher möchte ich hierfür sehr gute 6 Stöberkisten vergeben. Ich kann es Vampir Fans wirklich sehr ans Herz legen, denn hier werden wirklich alle von euch auf ihre Kosten kommen.

Dienstag, 24. November 2015

Rezi - Black Dagger: Wrath & Beth von J. R. Ward

Inhalt:
Doppelband 1 der BLACK DAGGER-Saga: Enthält "Nachtjagd" und "Blutopfer"
Der attraktive Vampir Wrath, Anführer der BLACK DAGGER, hat sein Leben dem Kampf gegen seine Feinde gewidmet – bis er der schönen Beth Randall begegnet und sich unsterblich in sie verliebt.

Informationen zum Buch:
Taschenbuch: 608 Seiten
Verlag: Heyne Verlag (12. Oktober 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3453317025
ISBN-13: 978-3453317024
Originaltitel: Dark Lover
Größe und/oder Gewicht: 12 x 4,8 x 18,8 cm
 
Meine Meinung:
Also bei diesem Buch bin ich wirklich unheimlich gespalten, denn zum einen finde ich es wirklich gut gelungen, zum anderen gibt es wirklich sehr viele in die Länge gezogene Stellen, die man hätte umgehen können. Aber der tolle Stil hat es mir unheimlich leichtgemacht, einen Zugang zu dem Buch zu finden, auch wenn ich zu Anfang leicht verwirrt war, welche der Personen gerade an der Reihe war. Leider ging das des Öfteren nicht wirklich klar hervor, sondern man wurde von der Masse an Personen regelrecht geflutet.
Theoretisch sollte es in diesem Band laut Untertitel nur um Wrath, den Prinzen der Vampire und Beth, seine Erwählte gehen. Allerdings werde ich zum Inhalt so nichts mehr schreiben, da die Meisten sicherlich die Thematik kennen werden und da zudem auch sehr viele Romantasy Klischees bedient werden, sollte es an sich schon vom Schema allein her schon klar sein, was geschehen wird.
Wrath jedoch kann ich nicht so wirklich leiden, ich fand ihn viel zu hochnäsig und ein mächtiges Arschloch. Also jetzt nicht unbedingt der Typ, den ich mir gewählt hätte, auch wenn er mich dann zum Ende hin doch überrascht hat.
Beth hingegen fand ich da zugänglicher und vor allem war sie wirklich tapfer und hat das, was geschehen ist, auch einfach mal hinterfragt und es nicht einfach hingenommen. Durch sie ist mir das Buch leichter gefallen.
Aber was ich wirklich nicht verstanden habe, warum hüpfen die beiden so schnell miteinander ins Bett? Da fehlt doch der ganze Spaß in Form des Umwerbens, aber naja.
Die Nebenfiguren jedoch fand ich wirklich gelungen und besonders überrascht hat mich hier Zsadist. Ich fand ihn recht unheimlich als ich ihn kennengelernt habe, aber schnell hat sich herauskristallisiert, das er zutiefst missverstanden ist und zudem auch noch eine selbst auferlegte harte Schale besitzt.
So hat mich Black Dagger schließlich doch für sich eingenommen und ich kann mich guten Gewissens nun zu den Fans der Buchserie zählen.
Da ich mir jedoch Anfangs nicht so ganz sicher war und wirklich lange gebraucht habe, bis ich es wirklich mochte, möchte ich hier 7 Stöberkisten vergeben. Ich werde definitiv weiterlesen und ich hoffe, bei den anderen Büchern wird mir der Einstieg leichter fallen als in diesen Band.


Sonntag, 15. November 2015

Rezi - Die Dämonenfängerin: Aller Anfang ist Hölle von Jana Oliver

Inhalt:
Die siebzehnjährige Riley, einzige Tochter des legendären Dämonenfängers Paul Blackthorne, hat schon immer davon geträumt, in seine Fußstapfen zu treten. Jetzt ergreift sie die Chance, sich zu beweisen. Im Jahr 2018 hat Luzifer die Zahl der Dämonen in allen größeren Städten erhöht. Wenn sie nicht mit ihren Hausaufgaben beschäftigt ist oder mit ihrer wachsenden Zuneigung zum engelsgleichen Dämonenfänger-Azubi Simon, ist Riley in Atlanta unterwegs, um geplagte Bürger vor Höllenbrut zu bewahren – nur Dämonen ersten Grades natürlich, gemäß den strikten Regeln der Zunft. Das Leben ist so alltäglich, wie es nur sein kann für eine ganz normale Siebzehnjährige. Aber dann ruiniert ein mächtiger Geo-Dämon fünften Grades Rileys Routineauftrag in einer Bibliothek und bringt ihr Leben in Gefahr. Und als ob das nicht schlimm genug wäre, trifft eine unvorhergesehene Tragödie die Fängerzunft. Nun hat Riley eine gefährlichere Zukunft vor sich, als sie sich jemals vorzustellen vermocht hat.

Informationen zum Buch:
Gebundene Ausgabe: 544 Seiten
Verlag: FISCHER FJB; Auflage: 1 (5. September 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3841421105
ISBN-13: 978-3841421104
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 13 - 16 Jahre
Größe und/oder Gewicht: 13,9 x 4,5 x 21,2 cm

Meine Meinung:
Bei diesem Buch wurde ja gewünscht das ich es lese und das Lesen hierbei ging wirklich überaus schnell, denn ich war eher darauf vorbereitet, dass es mir nicht gefallen würde. Warum das so war? Eine gute Freundin und ich haben uns über dieses Buch unterhalten und ihr hat es so gar nicht gefallen, genau das hat mich dann doch im Voraus beeinflusst. Allerdings hat es das doch und deswegen hab ich es innerhalb weniger Tage einfach so durchgesuchtet, sodass ich einfach nur enttäuscht war, als es letzten Endes zu Ende war.
Zu Anfang konnte ich Riley und ihren Dad zusammen erleben, was mich wirklich überrascht hat, denn meist wird man direkt mit der Tatsache konfrontiert, das die Tragödie bereits geschehen ist und man den Protagonisten dann erst im Nachhinein ‚hingeworfen‘ bekommt, daher dafür schon einen großen Pluspunkt. So war es mir möglich, eine wirklich glückliche Riley kennenlernen zu können und ich habe sie auch direkt zu Anfang ins Herz geschlossen. Vor allem ihre Stärke ist mir hier mehrfach positiv aufgefallen, allerdings auch ihre jugendliche Naivität, die sehr oft durchkam und sie eher ‚stur dumm‘ hat wirken lassen, als klug, wie man sie eigentlich kennengelernt hat.
Oft lässt sie sich auch von ihren starken Gefühlen leiten, was durch die Erzähler-Perspektive sogar manchmal noch unterstrichen wird. Wobei ich mir hier lieber die Ich-Perspektive gewünscht hätte, denn manchmal kam nicht klar hervor, welche der Personen nun eigentlich gerade an der Reihe war.
Das hat mich dann aus meinem Lesefluss gebracht, was bei der Story wirklich schade war.
Denver Beck hingegen ist schwer einschätzbar für mich, obwohl er wirklich Qualitäten hat, als Figur zu überzeugen, aber das kommt durch seine nach Außen gerichtete harte Schale eher schlecht herüber. Er schwankt zwischen Verletzlichkeit und Stärke. Allein schon die Mischung ist super, aber manchmal ist er einfach zu hart und verbohrt, was ihn seine wohlverdienten Pluspunkte gekostet hat. Dabei tut er so viel Liebes für Riley und der Depp erklärt nicht mal warum er so handelt, eventuell hätte Riley ihn ja so auch besser verstanden aber nein….
Okay Stopp, ich hätte fast gespoilert, also weiter im Text.
Simon hingegen fand ich sehr merkwürdig und ich konnte zwar verstehen warum Riley ihn mochte, aber Himmel nochmal, wie kann man so blind sein???
Ähm ja, und da wäre wohl fast der nächste Spoiler gekommen, dieses Buch bringt mich echt durcheinander. Jedenfalls finde ich, dass es eine wirklich gelungene Mischung aus Fantasy und dystopischen Elementen ist und zudem noch wirklich sehr gut und verständlich rübergekommen ist. Ich konnte die Handlungen wirklich sehr gut nachvollziehen und nach einem etwas holprigen Einstieg, bei dem ich mich an Stil und Sprache gewöhnen musste, war ich total versunken und musste einfach wissen wie es weiterging. Vor allem das Dämonenthema war sehr gut gewählt und immer wieder spannend, mehr darüber zu erfahren.
So gesehen kann ich hier gut verdiente 8 Stöberkisten vergeben, denn es hat mir außerordentlich gut gefallen, jedoch muss ich wegen dem holprigen Einstieg hier 2 Stöberkisten abziehen. Dennoch eine Empfehlung für euch.

Rezi - Thalam: Die Hüter der Erde von Gabriele Ennemann

Inhalt:
Nie im Leben hätte der 15-jährige Gidion gedacht, dass er einmal ein richtiger Held sein würde. Doch als er bei einem seiner heimlichen nächtlichen Ausflüge beobachtet, wie feindliche Jäger an der Küste Thalams landen, überstürzen sich die Ereignisse. Gidion erfährt, dass er zu den Avantgarde gehört: vier Auserwählte, die sich den dunklen Mächten stellen. Auf ihrer abenteuerlichen Reise in die unbekannte Unten-Welt treffen sie geheimnisvolle Wesen, die ihnen nicht immer wohlgesonnen sind. Schließlich kommt es zum entscheidenden Kampf ... Dieser Roman für Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren schlägt eine Brücke zwischen zwei Welten, wie sie gegensätzlicher nicht sein könnten. Der Autorin wurde schon im Grundschulzeugnis attestiert: „Gabriele hat zu viel Fantasie.“

Informationen zum Buch:
Gebundene Ausgabe: 336 Seiten
Verlag: Riverfield Verlag (25. September 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3952452327
ISBN-13: 978-3952452325
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 10 - 12 Jahre
Größe und/oder Gewicht: 13,9 x 3,2 x 21,3 cm

Meine Meinung:
Auf dieses Buch wäre ich ohne die großartige Bloggeraktion gar nicht gestoßen, daher danke an all diejenigen, die das möglich gemacht haben. Allen voran natürlich Gabriele Ennemann für das Verfassen dieses wunderbaren Buches und dem Riverfield Verlag für das Verlegen.
Allerdings konnte ich es leider nicht direkt beginnen, was ich ein bisschen ärgerlich fand, aber es ging leider nicht anders. So konnte sich meine Vorfreude auf das Buch um ein Vielfaches aufbauen und als ich endlich begann, war ich mehr als nur in der Story gefangen.
Man wird in eine wirklich wundervolle magische Welt gezogen, die ihre Magie sofort sichtbar macht und ich war sogar manchmal der Meinung ich würde ebendiese Magie fühlen, die die Autorin in diesem Erstlingswerk so grandios zu beschrieben weiß.
Durch den Stil hatte ich keinerlei Probleme in das Buch hineinzufinden und hab das Lesen hier wirklich genossen. Auch Gidion mochte ich sofort, wenn er auch eher der Held ist, dem es schwer fällt einer zu sein. Er ist fleißig, gut mit dem Schwert und alles andere als interessiert an Geschichte. So sieht er dann bei einem seiner unerlaubten Ausflüge etwas, das den Lauf der Welt verändert. Kurz darauf zieht er los…
So beginnt sein Abenteuer und es geht rasant zu, witzig und dennoch voller Gefahren. Eben alles, was typische High Fantasy in sich vereint haben muss. Genau das hat mir hier sehr gut gefallen. Ebenso gut gefallen hat mir hier die Tatsache, dass man während des Lesens zusammen mit Gidion seine Welt erst einmal kennengelernt hat.
So gesehen ein wirklich tolles Buch, aber das Ende hätte man durchaus noch ein klein wenig strecken können, denn irgendwie ging es mir dann viel zu schnell, daher möchte ich hier sehr gute 9 Stöberkisten vergeben. Super Buch das noch Luft nach oben hat, aber dennoch wirklich toll geworden.