Montag, 30. Januar 2017

Rezi - Percy Jackson: Diebe im Olymp von Rick Riordan

Inhalt:
Irgendjemand hat etwas gegen ihn, da ist sich Percy sicher. Ständig fliegt er von der Schule, immer ist er an allem schuld und dann verwandelt sich sogar seine Mathelehrerin plötzlich in eine rachsüchtige Furie. Wenig später erfährt Percy das Unglaubliche: Er ist der Sohn des Meeresgottes Poseidon - und die fiesesten Gestalten der griechischen Mythologie haben ihn ins Visier genommen! Percys einzige Chance: Er muss sich mit den anderen Halbgöttern verbünden.

Informationen zum Buch:
Verlag: Carlsen (25. August 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3551310580
ISBN-13: 978-3551310583
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre
Originaltitel: Percy Jackson: The lightning thief

Meine Meinung:
Sicherlich habt ihr schon mitbekommen, dass ich die Welt rund um Percy Jackson so richtig liebe und die zugehörigen Bücher verschlinge wie nichts. Genau deswegen hab ich die Bücher schon unzählige Male gelesen. Immer wieder flüchte ich mich von Zeit zu Zeit ins Camp Half Blood, vor allem dann, wenn ich Krank oder Traurig bin.
Es fühlt sich schon ein wenig wie nach Hause kommen an, finde ich. Vor allem zu entdecken, welchen Gott der junge Percy als Vater hat und sein Training im Camp und die vielen Besonderheiten und Eigenarten zu erkunden macht mir jedes Mal aufs Neue so richtig Spaß. Vor allem liest es sich dabei so unglaublich leicht, dass ich kaum wirklich davon loskommen kann.
Gut man merkt besonders beim Einstiegsband, dass schriftstellerisch noch das ein oder andere ausgefeilt werden könnte, aber schlimm finde ich es nicht, denn für mich ist und bleibt dieses Buch etwas wirklich ganz Besonderes.
Vor allem auch die bemerkenswerten Charaktere machen dieses Buch aus, denn ob es nun Percy, Annabeth, Grover oder Luke selbst ist, jeder hat eine Eigenschaft die ihn besonders charismatisch macht und meiner Meinung nach ist alles recht nachvollziehbar dargestellt. Gut empfinde ich auch, dass der Humor nie zu kurz kommt, sondern das man immer wieder ein Lächeln ins Gesicht gezaubert bekommt. Und genau aus diesem Grund kann ich euch dieses Buch nur empfehlen. Wahrscheinlich würde ich jetzt noch jede einzelne Kleinigkeit aus diesem Buch durchkauen, aber das würde zum einen total spoilern und zum anderen den Rahmen meiner Rezension sprengen, sodass ich hier lieber schnell zur Bewertung weitergehe.
Sicherlich könnt ihr es euch schon denken, aber der Form halber will ich es dennoch erwähnt haben. Ich lasse hier definitiv 10 Rosenblätter fallen und wünsche mich ganz schnell zurück ins Camp, am besten das ganze Jahr lang.
Welche Gottheit wohl mein Elternteil wäre?

Rezi - Die Nacht hat Krallen von Kat Kruger

Inhalt:
Der WOLF in ihm wartet auf sein Erwachen
Als Außenseiter Connor nach Paris kommt, erhofft er sich ein neues, aufregendes Leben, doch das fällt anders aus als erwartet: Seine mysteriösen Gasteltern entpuppen sich als Werwölfe und eröffnen ihm eine geheime Welt im Pariser Untergrund. Dort gärt der Konflikt zwischen den geborenen und den gebissenen Gestaltwandlern. Als Connor infiziert wird, gerät er in den Fokus eines Mannes, dessen Ziel es ist, die Wölfe vom Angesicht der Welt zu tilgen. In Connor liegt der Schlüssel dazu, und er muss sich entscheiden, auf welcher Seite er steht …

Informationen zum Buch:
Taschenbuch: 384 Seiten
Verlag: cbt (13. Oktober 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3570309371
ISBN-13: 978-3570309377
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 13 Jahren
Originaltitel: The Night has Teeth
Größe und/oder Gewicht: 12,3 x 4 x 18,3 cm

Meine Meinung:
Wie ihr ja wisst liebe ich Werwölfe und Bücher darüber so richtig, aber bei diesem Buch bin ich mir absolut nicht sicher was ich nun davon halten soll. Aber fangen wir mal lieber am Anfang an.
Gefunden hab ich es eigentlich schon recht zeitig, aber mir aus irgendeinem unerfindlichen Grund nie gekauft, sondern immer was anderes mitgenommen (im Nachhinein betrachtet eine sehr gute Entscheidung). Dann jedoch gab es das bei den Taschenbuchtagen und ich dachte mir „Greif zu!“ und hab es dann doch mitgenommen.
Vom Stil her war es wirklich super zu lesen und auch recht einfach gehalten ohne allzu stark ins Schwafeln oder ins Fachliche abzudriften. Aber das war auch schon alles was sehr positiv war, denn ich musste immer wieder denken: „Ernsthaft?“
Gut Wissenschaft und Werwölfe hatte ich da schon öfter zwischen den Fingern durchrieseln lassen, aber eine solche Story zu schreiben lässt mich dann doch zweifeln. Nicht an mir selbst, sondern eher an der Autorin, denn es war so durcheinander, dass ich öfter mal mit dem Gedanken gespielt habe, der Autorin zu schreiben um ihr eine Richtung vorzugeben. Immerhin hat sie damit nicht nur mich als Leser sondern auch ihre eigenen Protagonisten verwirrt, was ein gewisser Trost gewesen ist. Aber in Puncto verrückter Wissenschaftler schlägt das Buch wohl nicht einmal Frankenstein selbst.
So, aber bevor ich zu viel verrate, komme ich lieber mal schnell zur Bewertung. Was bzw. wie ich das jetzt bewerten soll bin ich mir zwar noch nicht ganz sicher aber ich versuche mal die guten gegen die meiner Meinung nach schlechten Punkte abzuwägen. Eine unheimlich schwere Aufgabe, wenn man die komplette Story bedenkt, deswegen glaube ich, dass ich mich hier dafür entscheide, nur 1 Rosenblatt fallen zu lassen.
Kennt ihr das Buch schon und könnt was dazu sagen?

Sonntag, 8. Januar 2017

Rezi - Keine Ahnung wo wir hier gerade sind von Sina Pousset

Inhalt:
Ein bisschen ist das mit dem Fernbus wie mit einer durchzechten Nacht. Man kommt dehydriert und zerknautscht zu Hause an und schwört sich: nie wieder. Bis zum nächsten Mal. Denn wer billig und flexibel verreisen will, muss in den Bus. In seinem Inneren herrscht fröhliche Anarchie: Es gibt keine Sitzplatzreservierung, keine Businessclass, keine Gepäckaufgabe. Beziehungen werden kurz vor der Abfahrt in Hamburg beendet und auf dem langen Weg nach München beweint, der Fahrer steht auf Helene Fischer, und der Typ hinten links lässt garantiert seinen Geldbeutel an der Tankstelle liegen. Dennoch schwören Millionen auf den Bus. Auch Sina Pousset steigt leidenschaftlich gerne ein und erzählt in ihrem Buch hautnah vom letzten großen Abenteuer unserer Zeit – dem Fernbusfahren!

Informationen zum Buch:
Broschiert: 256 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag (17. Oktober 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442159075
ISBN-13: 978-3442159079
Größe und/oder Gewicht: 12,5 x 2,7 x 20,5 cm

 Meine Meinung:
Dieses Buch musste ich allein schon deswegen zur Rezension anfragen, weil ich selbst gern Bus fahren und auch selbst schon so meine Erfahrungen mit dem Fernbus gemacht habe. Allerdings musste es danach noch ein kleines bisschen warten, bis ich es schließlich endlich beginnen konnte. Aber durch den recht leicht aufgesetzten Schreibstil ging das Lesen doch relativ schnell von der Hand sodass ich es innerhalb weniger Tage durchgelesen habe.
Sina beschreibt ihre Erlebnisse hier zwar sehr humorvoll, allerdings wirkt es meiner Meinung nach oft auf zu überspannt, sodass mir mitunter der Gedanke kam, dass hier zwingend versucht worden ist ein bisschen mehr Humor als notwendig einzubauen. Besonders da einige ihrer Erlebnisse hier wirklich für sich selbst hätten sprechen können. Dies hat mir dann doch etwas den Lesefluss verhagelt, wie ich gestehen muss.
Nun ja, jedenfalls kann ich viele ihrer beschriebenen Erfahrungen nicht wirklich nachvollziehen, allen voran das dreimalige und nacheinander erfolgende verpassen des gewünschten Busses (immerhin warten die Fahrer aufeinander, wenn man denn einen Anschluss braucht und über den aktuellen Busfahrer dem anderen durchsagen lässt er möge doch bitte warten).
So wirkte für mich dieses Buch alles in allem recht aufgesetzt und nicht wirklich authentisch, weswegen ich hier nur 3 Rosenblätter fallen lassen kann. Vielleicht sind die Autorin und ich aber auch nur zu verschiedene Mitfahrende, wer weiß, jedenfalls war es nicht ganz meins.