Montag, 29. Mai 2017

Rezi - Poison Princess von Kresley Cole

Inhalt:
Die rote Hexe, der Tod, ein Heer aus Blüten und Dornen … düstere Bilder und Stimmen suchen Evie vor ihrem sechzehnten Geburtstag heim – und nach einer Katastrophe werden diese Visionen wahr. Als eine der wenigen Überlebenden bleibt sie zurück in einer öden Welt aus Asche und Verderben, an ihrer Seite der undurchsichtige Bad Boy Jack. Als klar wird, dass in Evie der Schlüssel zu neuem Leben verborgen liegt, müssen sie fliehen. Doch Evie ahnt, es ist nicht nur ihre Bestimmung, Leben zu geben, sondern auch den Tod zu säen. Nie darf Jack davon erfahren, denn längst hat sich Evie unsterblich in ihn verliebt …

Informationen zum Buch:
Taschenbuch
Klappenbroschur
ISBN: 978-3-570-30898-1
Erschienen: 12.05.2014

 
Meine Meinung:
Okay, ich gebe es ja zu, dieses Buch war ein reiner Cover-Kauf. Aber im Gegensatz zu den letzten Malen habe ich es hier nicht bereut. Im Gegenteil, ich liebe das Buch und hab es in Lichtgeschwindigkeit durchgesuchtet!
Was nicht zuletzt am Thema des Buches selbst liegt, denn ich finde alles rund um das Thema Tarot Karten und Esoterik unglaublich spannend. Kresley Cole hat für diesen Reihenauftakt die großen Arkana (die wichtigsten Karten in einem Tarot Deck) auferstehen lassen. So begegnen wir ihnen auf verschiedenste Weise zusammen mit der Protagonistin Evie. Viele davon waren mir direkt sympathisch, sodass ich die Angst mitunter gar nicht recht verstehen konnte, sondern eher fasziniert vor dem Buch saß. Und meine Lieblingskarte hat zudem auch eine ganz besondere Rolle, vielleicht erratet ihr ja welche es ist.
Auch Evie empfand ich als sehr angenehme Protagonistin, auch wenn sie sich selbst als ziemlich verrückt eingestuft hat, aber auch nur, weil man ihr weismachen wollte, sie sei es (was beweist, dass man sich niemals auf die Meinungen anderer verlassen sollte). Dabei ist sie es doch, die der eigentliche Schlüssel für alles ist. Leben oder Tot?
Eine sehr schwere Entscheidung für Evie, wie ich finde und es imponiert mir unglaublich, wie sie in die Situation hineinwächst. Nicht zuletzt, dank des attraktiven und ebenso (zumindest in meinen Augen) ebenso großen Arschloch Jack.
Wobei er mich teilweise regelrecht aus der Bahn geworfen hat. Sein Cajun-Charme ist einzigartig, sodass ich mir gewünscht habe, an Evie´s Stelle in seiner Nähe sein zu können. Aber dann ist er so ein Mistkerl, dass ich mal wieder die altbewährte Bratpfanne (ja, auch die existiert noch *kicher*) herausholen und ihn damit verprügeln möchte. Manchmal ist er aber auch zu…. *argh*
Nein, keine Spoiler, auch wenn das gerade sehr verleitet die ein oder andere Situation wieder zu geben. Jedenfalls weiß ich noch immer nicht so recht ob ich ihn liebe oder hasse, aber vielleicht kristallisiert sich das ja noch in den Folgebänden genauer heraus.
Der Schreibstil selbst ist unglaublich packend und auch immerzu mitreißend ohne schnell langweilig zu werden. So gesehen gibt es zwei Perspektiven, aus denen wir die Story erleben. Einmal die aus der Sicht von Evie selbst, wenn sie ihre Erlebnisse erzählt und einmal die aus der Sicht von Arthur, der ein nicht gerade angenehmer Zeitgenosse ist. Ich mag ihn nicht, auch wenn er ein bisschen wie ein apokalyptischer Sheldon Cooper scheint.
Mich jedenfalls hat das Buch unglaublich mitgerissen, sodass ich nicht mehr aufhören konnte. Genau aus diesem Grund gibt´s hierfür auch eine klare Lese-Empfehlung meinerseits. Lest es bitte, falls ihr das noch nicht getan habt.
Aber ich glaube ihr wisst schon, dass ich hierfür nur ganze 10 Rosenblätter fallen lassen kann, denn das Buch ist einfach nur WOW!

Rezi - Wenn das Eis bricht von Camilla Grebe

Inhalt:
In der Wohnung des reichen Geschäftsmanns Jesper Orre wird die Leiche einer jungen Frau gefunden – auf brutale Art ermordet. Von ihm fehlt jede Spur. Vor zehn Jahren gab es einen ganz ähnlichen Fall – ungelöst. Hanne, die Kriminalpsychologin von damals, soll deshalb ermitteln. Sie muss in die Vergangenheit eintauchen, dabei verschwimmt gerade ihre Gegenwart – sie fürchtet, an beginnendem Alzheimer zu leiden. Ihre Existenz bekommt zunehmend Risse, und die beiden Fälle verbinden sich auf ungute Weise. Kann Hanne sich selbst und ihren Erinnerungen trauen? Ist sie auf der richtigen Spur? Wann bricht das Eis, und was kommt darunter zum Vorschein?

Informationen zum Buch:
Broschiert: 608 Seiten
Verlag: btb Verlag (10. April 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442757177
ISBN-13: 978-3442757176
Originaltitel: Alskaren Fran Huvudkontoret
Größe und/oder Gewicht: 13,7 x 5 x 20,5 cm

Meine Meinung:
Das Buch ist mir zum ersten Mal in der Buchhandlung aufgefallen. Ich hatte hin und her überlegt, ob ich es in mein Regal wandern lassen soll oder nicht. Weil es dann jedoch einen Tag später vergriffen war, hatte ich es angefragt und es zur Rezension erhalten, was mich sehr gefreut hat. Vielen lieben Dank lieber btb Verlag!!
Leider hat´s dann etwas gedauert, bis ich damit habe beginnen können, aber die Wartezeit hat sich definitiv gelohnt! Schnell wurde mir klar: Ich werde absolut süchtig. Das liegt hier zum einen am äußerst lesenswerten Schreibstil und zum anderen an den sehr gut ausgearbeiteten psychologischen Gegebenheiten. Da waren mir selbst die Morde und die eigentliche Arbeit der Polizisten relativ egal, denn mich hat hier das psychologische Knowhow bereits auf Seite 1 abgeholt und nicht mehr los gelassen.
Jede der Figuren ist komplex ausgearbeitet und kaum wirklich blass gehalten. Was hierbei auch unglaublich hilfreich ist, ist die Tatsache, dass die Story selbst aus drei verschiedenen Blickwinkeln verfasst ist. Allerdings möchte ich hierzu nicht ganz so viel sagen, denn ich würde euch da wahrscheinlich sogar stecken, wer hier die Morde begangen hat und das möchte ich ja nicht.
Aber dennoch waren mir die Protagonisten unglaublich sympathisch, obwohl ich die ein oder andere auch gern mal mit einer Keule nachts durch den dunklen Wald gejagt hätte. Manchmal haben sie mich einfach dezent auf die Palme gejagt.
Dennoch muss ich sagen, dass hier einige Längen dem Buch regelrecht geschadet haben, denn die haben mich dann in meinem bereits entstandenen Lesefluss stark gebremst, weswegen ich doch länger für das Buch gebraucht habe als ich es geplant hatte. So hat das Buch, obwohl es so gut gestartet ist, dann doch einige Punkte eingebüßt, die auch das (zumindest für mich) unerwartete Ende nicht mehr hatten herausholen können.
Aus diesem Grund entscheide ich mich hier, ganze 8 Rosenblätter fallen zu lassen.
Es lohnt sich dennoch sehr gelesen zu werden, allein schon, wenn man sich für das Fach Psychologie und eine sehr poetische Sprache interessiert.

Samstag, 27. Mai 2017

Gehört und sofort geliebt.... MFG-Radio

Normalerweise schreibe ich ja mehr Rezensionen, aber heute muss ich euch mal einen wirklich tollen Radio-Sender empfehlen.
Der hilft mir grundsätzlich dabei, Inspiration für meine im Kopf herumschwirrenden Worte zu finden, sie zu ordnen und vor allem, ihnen eine Richtung zu geben. Egal ob dort gerade eine moderierte Sendung läuft, oder einfach nur Bardi (der Bot, der uns mit einem bunten Mix an Musik begleitet) anwesend ist. Sicher wissen ja einige von euch schon, dass ich mit Herzblut Fan mittelalterlicher Musik und allem was sich darum dreht bin.
So hab ich auch lange Zeit über nach dem perfekten Radio gesucht.
Viel gab es da, was entdeckt werden konnte, aber durch einen dummen Zufall (eigentlich hatte ich mich in der Liste komplett verklickt gehabt) bin ich zum MFG-Radio gekommen. Na gut, anfangs durch eigene Blödheit natürlich ein wenig verwirrt, hab ich trotzdem ein wenig hineingehört, kurze Zeit später lief dann auch eins meiner Lieblingslieder und spätestens da hatte der Sender mich gefangen.
Und das sind mittlerweile schon fast 12 Monate, die ich aktiv höre. Seitdem ich dann auch noch den Chat entdeckt habe, wars vollends um mich geschehen, denn es macht einfach so viel Spaß mich mit Tommy2Rock und den anderen zu unterhalten, dass ich mich direkt wie zu Hause angekommen gefühlt habe. Jetzt bin ich bei fast jeder Sendung (sofern die Arbeit mich lässt) als ‚Calypso‘ mit im Chat und rede da über Musik, Konzerte, Märkte und sämtlichen anderen Blödsinn, sodass ich manchmal aus dem Lachen (bei einigen Themen echt unvermeidlich) und dem Weinen (ich verpasse doch so gerne Märkte und Konzerte) nicht mehr herauskomme.

Neben guter Musik und ganz vielen lustigen Themen im Chat hat der Sender auch jede Woche ein wundervolles Musikvideo für euch. Diese Woche ist es eines von Joachim Witt, mit dem ich persönlich ganz viele gemischte Erinnerungen vereine, die mich einerseits mit einem lachenden und andererseits mit einem weinenden zurücklassen. Aber es ist unglaublich toll, wobei das gerade auch wieder eine zu weitschweifende Erklärung mit sich führen würde.

Warum ich euch das alles erzähle?
Damit ihr ein ganz neues und vor allem auch wundervolles neues Online-Radio kennenlernt, bei dem man die Musik nicht nur hört, sondern sie auch lebt, sich darüber austauscht und mit den besten Menschen der Szene Zeit verbringt. Genau das sind die Dinge, die ich auch selbst daran schätze und warum ich gerne auf Märkten unterwegs bin. Auch Tommy2Rock ist so mega sympathisch das ich ihn mittlerweile unbedingt gerne einmal live kennenlernen wollen würde, aber die Sache muss ich auch noch mit ihm ausdiskutieren.

Für ganz neugierige:
>>>HIER<<< könnt ihr mal reinhören

>>>HIER<<< findet ihr die Webseite des Senders


Für mich jedenfalls ist dieser Sender mittlerweile fester Bestandteil im Blogalltag geworden, denn ohne geht´s einfach nicht mehr. Ohne den Sender würde es keine meiner Rezensionen überhaupt erst geben und deswegen möchte ich euch heute diese Empfehlung aussprechen.
Hört rein, chattet mit und habt einfach eine Menge Spaß.
Ihr werdet es nicht bereuen.

Freitag, 26. Mai 2017

Rezi - Lebe deinen Beat: Anstiftung zur kreativen Verrücktheit von Martin Klapheck

Inhalt:
Endlich ein Buch zum Verrücktwerden!
Verdammt … Wo sind Ihre Träume? Ihre Lebensfreude? Oder, wie David Bowie tönte:
Where have all the good times gone?
Holen Sie sich alles zurück: Schwung. Lust. Spaß. Lassen Sie es krachen. Ohne Ihr bisheriges Leben aufzugeben. Leben Sie Ihr Leben weiter. Aber leben Sie es mit Schmackes: durch die Kraft der Musik.
Sie sind unmusikalisch? Macht nichts. Dieses Ausnahme-Buch wird Ihr Leben vom Fahrstuhl-Gedudel zum Top-10-Kracher pushen.
Schon das Lesen macht Spaß: Unterhaltsame Anekdoten beweisen, dass selbst die Mozarts, Beatles und Lady Gagas dieser Welt mit Frust zu kämpfen hatten – und dass man ihn knacken kann. Der Autor zeigt Ihnen, wo Sie diesen Hebel ansetzen müssen. Wie Sie – auch als Nichtmusiker – musikalische Tugenden nutzen können, um das Ruder umzureißen. Wie Sie kreative Verrücktheit in den Alltag bringen.
Ohne tierischen Ernst, aber niemals ohne Tiefgang, schenkt Ihnen Martin Klapheck ein
neues, freies Lebensgefühl. Locker vom Klavierhocker. Selten hat ein Buch so viel neue Lust aufs Leben geweckt.
Eine einmalige Innovation im deutschen Buchmarkt: Per QR-Code können Sie sich von
Martin Klapheck für jedes Thema inspirierende Musik vorspielen lassen: aufs Smartphone oder auf Ihren PC. Nur für Sie komponiert!

Informationen zum Buch:
Gebundene Ausgabe: 240 Seiten
Verlag: Goldegg Verlag; Auflage: 1 (1. September 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3903090468
ISBN-13: 978-3903090460
Größe und/oder Gewicht: 13,9 x 2,5 x 22,1 cm

Meine Meinung:
Dieses Buch wurde mir zur Rezi angeboten und ich muss sagen, das Thema hat mich unglaublich angesprochen. Immerhin ging es da auch um Selbstfindung und die Selbstentwicklung, die meiner Meinung nach niemals stillstehen sollte.
Also hab ich zugesagt und es auch durchgearbeitet, allerdings auch lange überlegt wie genau ich beschrieben soll, wie ich das Buch empfand. An sich ist das Buch ja gar nicht mal schlecht, aber leider eben doch auf eine gewisse Art und Weise überhaupt gar nicht mal so neu, denn die Erkenntnisse daraus bekommt man auch in jedem anderen beliebigen Selbsthilfe-Buch aufs Auge gedrückt. Das empfinde ich persönlich als sehr schade, denn immerhin wurde mir dieses Buch als einzigartig angepriesen. Was es meiner Meinung nach überhaupt nicht war.
Unterlegt ist jedes Kapitel auch mit eigens komponierten Musikstücken, die das Gelernte noch einmal unterstreichen sollen, aber nun ja, wie soll ich das beschreiben? Ich hab mir eins angehört, danach hatte ich eine Gänsehaut gefolgt von einem kalten Schauer auf dem Rücken bekommen, sodass ich mir den Rest gespart habe. Sie passen nicht zu der Musik, die ich sonst höre, deswegen war meine Relation darauf wohl eher auch abwertend, denn hilfreich.
So habe ich mich hier entschieden ganze 2 Rosenblätter fallen zu lassen.
Eine Empfehlung spare ich mir hier jedoch, da ich es selbst nicht guten Gewissens weiterempfehlen könnte und möchte.