Sonntag, 30. Juli 2017

Rezi - Junktown von Matthias Oden

Inhalt:
Abstinenz ist Hochverrat!
Diese Zukunft ist ein Schlaraffenland: Konsum ist Pflicht, Rauschmittel werden vom Staat verabreicht, und Beamte achten darauf, dass ja keine Langeweile aufkommt. Die Wirklichkeit in »Junktown«, wie die Hauptstadt nur noch genannt wird, sieht anders aus. Eine eiserne Diktatur hält die Menschen im kollektiven Drogenwahn, dem sich niemand entziehen darf, und Biotech-Maschinen beherrschen den Alltag. Als Solomon Cain, Inspektor der Geheimen Maschinenpolizei, zum Tatort eines Mordes gerufen wird, ahnt er noch nicht, dass dieser Fall ihn in die Abgründe von Junktown und an die Grenzen seines Gewissens führen wird. Denn was bleibt vom Menschen, wenn der Tod nur der letzte große Kick ist?

Informationen zum Buch:
Broschiert: 400 Seiten
Verlag: Heyne Verlag (9. Mai 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3453318218
ISBN-13: 978-3453318212
Größe und/oder Gewicht: 13,5 x 3,8 x 20,5 cm

Meine Meinung:
Dieses Buch habe ich angefragt, weil mich hier der Klappentext und das Thema enorm gereizt haben. Daher an dieser Stelle ein riesengroßes Dankeschön an den Heyne Verlag, dass ich es habe rezensieren dürfen.
Allerdings musste es dann doch ein kleines bisschen warten, bis es endlich gelesen wurde. Und, nun ja, was soll ich sagen? Ich bin absolut enttäuscht. Klar ist das Thema richtig gut gewählt. Aber der Sprachstil passte dann so überhaupt nicht zusammen. War es auf einer Seite noch flüssig und ziemlich hochtrabend erzählt, kam die nächste Seite schon wieder mit einer Sprache daher, die sich sehr vieler Schimpfwörter und dergleichen mehr bediente, sodass man beim Lesen völlig aus dem Takt geriet.
In den ersten Kapiteln dachte ich, dass es sich noch legen würde und hab daraufhin tapfer weitergelesen. Dennoch gab es leider keine Verbesserung. Und da ich immer öfter aus meinem Lesefluss geworfen wurde, hab ich es daraufhin auch zugeklappt und endgültig zur Seite gelegt, denn wenn mich ein Buch aus dem Takt bringt ist das sozusagen ein Todesurteil.
Dabei war die Grundstory nicht einmal schlecht gewählt. Wir sind Zeuge eines Mordes in einer postapokalyptischen Welt, die sich der Drogen bedient um die Menschen klein zu halten (einige Medikamente schaffen das ja sogar schon heute, weswegen das nicht einmal wirklich weit hergeholt ist). Und eine Art Krimi entsteht, als man versucht den Fall zu lösen.
Wäre hier dieses kleine aber dennoch sehr große Sprachproblem nicht gewesen, hätte das Buch sogar wirklich gut sein können, dennoch kann und möchte ich hier nur 3 Rosenblätter fallen lassen. Diese sind allein für die Idee des Buches und das Wecken meines Interesses.
Habt ihr das Buch schon gelesen?
Wie hat es euch gefallen?

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