Lesetagebuch

Lesetagebuch - Die Saat -


Tag 1:
Als ich das Buch begann, war ich komplett begeistert, die Verkäuferin hatte mich komplett neugierig drauf gemacht und meinte "Sie werden die Bücher lieben". Da juckte es mich letzte Nacht dermaßen in den Fingern,das ich probehalber mal reingeschaut habe. Bis um fünf.
Man liest zu Anfang von einer alten rumänischen Legende die die alte Großmutter von Abraham erzählt, richtig schaurig und brutal,dennoch nicht allzu ausgeschmückt sondern eher dazu angeregt, dass der kleine Abraham brav seine Suppe immer auf isst.
Bis man zum Kern der Geschichte kommt:
Ein Flugzeug landet. Die Landung läuft planmäßig, bis die Maschine auf dem Hangar komplett ausgeht. Technisch gesehen unmöglich und voller Rätsel. Genau da packt einen immer mehr das Grauen und mach kann einfach nicht mehr aufhören.
Spannend finde ich persönlich den einbezug des CDC, der Seuchenschutzbehörde, die auf immer mehr Rätsel stößt.

Bis jetzt vollkommen spannend und den Tipp auf jeden Fall wert.

Feelings:
Selten hat mich ein Buch auf diese Weise gepackt. Es ist einfach unglaublich geschrieben, ein Mix aus wirklichen Informationen und grauenhaft unwirklichen Tatsachen, die nicht von der Hand zu weisen sind. Man weiß nie was kommt, weil man einfach nicht vorhersehen kann was wohl als nächstes passieren wird. Beschreiben kann ich es nicht, da es mir nicht wirklich gelingt in Worte zu fassen was das Buch an sich bei mir auslöst, aber eins kann ich mit Sicherheit sagen: Es lässt mich definitiv nicht mehr los.
Ich habe an einem Tag mal eben 200 Seiten gelesen, gerade weil ich nicht mehr aufhören konnte. Das Grauen, was auch die Protagonisten packt, schafft es auch in mein Leben, denn mir läuft jedesmal eine Gänsehaut über die Arme sobald ich bemerke, die Spannung erhebt sich wieder. Wobei auch das eigentlich so gut wie unmöglich ist, denn es ist bereits an der ersten Seite richtig spannend und immer und immer wieder kommt erneut einen Tick mehr Spannung auf. Und auch wenn die Spannung einmal nicht ganz so hoch ist, dann kommt ganz einfach eine wirklich interessierte Information, dass auch da bei mir der dringende Wunsch geweckt wird unbedingt weiterlesen zu wollen.

Wie ihr merkt bin ich begeistert von dem Buch und ich bin so wahnsinnig froh alle drei Bände zu Hause zu haben.
 

Tag 2:
Die bisher unerklärliche Seuche wird von immer mehr Rätseln ‚heimgesucht‘ die die Ärzte des CDC untersuchen. Auch die Menschen beginnen sich zu verändern. Selbst die Toten, sind nicht so tot wie sie eigentlich sein sollten. Sie weisen keinerlei Anzeichen von Verwesung auch und sind Blutleer bis auf ein opalfarbenes zähflüssiges Sekret, was in ihrem Körper ist. Auch hier können sich die Ärzte nicht erklären was es damit auf sich hat. Für alle ist es ein gewaltiges Rätsel, bis auf den alten Abraham Setrakian, der in der Hoffnung auf Besserung letztlich auch die Ärzte aufsucht. Doch keiner hört ihm zu. Wie sollte es auch anders sein? Was könnte ein verrückter alter Mann denn auch schon wissen? Sicherlich geht das in den Köpfen der Menschen, die diesen unerklärlichen Fall untersuchen auch durch den Kopf. Doch sie täuschen sich, denn Abraham weiß viel mehr als sie alle. Ihm ist nur daran gelegen, die Menschheit zu warnen. Vor dem einen. Vor ihm.

Feelings:
Himmel ist das Buch genial, ich habe nun die ersten 200 Seiten einfach mal eben hinter mich gebracht. Ja ich bin sogar noch ein Stückchen darüber und die Spannung steigert sich noch immer. Am liebsten möchte ich hier einfach die ganze Nacht durchlesen und zwar so lange, bis ich die komplette Trilogie hinter mir habe(aber leider brauche ich wohl doch meinen Schlaf). Dank dieser Trilogie werde ich hier komplett zum Vampir. Ich bin mir gerade nur noch nicht so wirklich sicher ob das jetzt für oder gegen das Buch spricht. Nun ja, immerhin hat mich das Grauen so richtig gepackt, denn ich überlege ständig, wie es denn wohl wäre, wenn eine ähnliche Seuche wirklich die Menschen zu verändern beginnen würde. Was würde mit uns geschehen? Würden wir alle genauso enden wie die Menschen im Buch oder würden wir es anders machen? Immerhin sind wir ja auch auf einen Alienangriff aus dem All vorbereitet, warum also nicht auch auf den ‚Vampirismus‘? Ganz einfach, im Gegensatz zu Aliens glauben die Menschen nicht mehr an Vampire und dergleichen mehr. Ein schwerer Fehler, wie GDT und CH uns hier beweisen, denn mit jeder Seite muss ich mehr denn je meinen Atem anhalten und mich selbst zur Ordnung rufen, denn immer wieder möchte eine Gänsehaut sich meiner bemächtigen. Als würde die Kälte, die in den Zeilen erwähnt wird, durch die Berührung mit dem Buch auch auf mich selbst übergehen.

Tag 3:
Die Seuche/der Virus nimmt immer mehr an Kraft zu und wird immer unerklärlicher. Leichen entschwinden Leichenhäusern während keiner zusieht und des Nachts sind die Straßen New Yorks auf einmal gefährlicher denn je. Das alles macht dem Team des CDC sehr große Sorgen. Als dann auch noch ein alter, gebrechlicher Mann erklärt was genau es damit auf sich hat, will Eph einfach nur noch wegrennen. Er als Wissenschaftler glaubt doch nicht an Vampire oder Strigoi, wie sie der alte Mann, Abraham, nennt. Abraham ist es, der lange Zeit bereits über diese Kreaturen, deren Menschlichkeit durch etwas so altes geraubt wurde, eine große Menge zu berichten weiß und auch Eph und Nora damit überzeugen möchte, endlich diesem Virus einhalt zu gebieten. Sind sie doch längst in einen Kampf verwickelt, bei dem die Menschheit nur zuschauen und hoffen darf zu überleben, wo es kein Überleben mehr wird geben können. Die Zeit der Strigoi ist angebrochen, denn die alten Meister, deren Waffenstillstand schon Jahre überdauerte, müssen sich nun einem der ihren stellen.

Feelings:
Also eine so dermaßen gut erarbeitete Version von Vampiren habe ich bisher noch nirgends lesen können. Ich meine, wir alle kennen die glitzernden Vampire aus Twilight, den legendär düsteren Vlad Dracul und eine Menge anderer Vampire aus diversen Büchern. Doch was ich hier lese ist absolut einmalig. Der Vampirismus an sich ist kein Vampirismus wie wir ihn kennen, nein, er ist ungleich schrecklicher und auch sehr beunruhigend (vor allem wenn man selbst Halsschmerzen während des Lesens hat). Wir erfahren hier eine Version der Strigoi, die brutal und einzigartig über die Erde wandeln. Einer Pandemie gleich soll der Virus sich ausbreiten, so zumindest die düstere Version und zugleich auch der Kern von Abraham´s Worten, die wir lesen. Ich persönlich bin total gefangen und ich glaube, den Vampir-Fans wird es genauso gehen wenn sie es sich zu Gemüte führen. Eigentlich ist es faszinierend, abstoßend und grauenerregend zugleich, zieht man doch in Betracht, dass es einen solchen Virus durchaus geben könnte. Immerhin klingt es nicht danach, als wäre es ein gänzlich an den Haaren herbeigezogenes Thema. Nein, ganz falsch. Meiner Meinung nach ist diese Version des Vampirismus sogar die bisher einleuchtendste, denn sie beschäftigt sich mit einer Art der Metamorphose, die einfach nur schockierend ist. Ich bin zwar selbst kein Arzt oder jemand der sich genug mit dieser Thematik befasst hat um einen noch größeren Schock über diese Metamorphose zu empfinden, aber auch ich bekomme bei so manchem eine ziemlich starke Gänsehaut. Das ist definitiv ein gutes Zeichen dafür, dass dieser Roman bereits jetzt zu meinen Lieblingen gehört.
Das Buch ist so richtig, richtig, richtig gut und ich möchte es jedem empfehlen, der gern Horror-Literatur liest. Es wird euch definitiv nicht mehr loslassen.

Tag 4:
Die Seuche übernimmt so langsam die Kontrolle über New York und der Krieg der Meister steht nun kurz bevor. Nur wenige Menschen wissen um die Wahrheit und das wirkliche Wirken der Seuche/des Virus, aber nicht jeder will es wahr haben. Politiker verschweigen wie schlimm es steht, um die Bevölkerung nicht in Panik zu versetzen und die Chefetage des CDC fällt einem Irrtum zum Opfer, sodass Eph unter Verdacht gerät, selbst der Auslöser zu sein. Er weiß zu viel und das ist ein Dorn im Auge seiner Gegner. Sie möchten ihn ruhig stellen, dennoch funktioniert es nicht besonders gut, denn er taucht ab. Man kann bereits schon jetzt erahnen, dass sich um Eph, Nora und Abraham eine Widerstandsbewegung bildet, die gegen die Vampire zu kämpfen bereit ist, dennoch sind drei viel zu wenig. Zudem wurde ein mächtiger Gegner bereits über ihr Handeln informiert, was zu gewaltigen Intrigen gegen Eph führt, aus denen er sich jedoch mithilfe einer Flucht zu befreien weiß. Der Krieg hat längst begonnen und die Menschheit gleicht Nutzvieh, dessen Verwendung sich ein einziger Vampir erhofft: Sardu…

Feelings:
So langsam kommt wirklich immer mehr und mehr Tempo herein, die Handlung überschlägt sich zum Teil sogar so richtig. Mehr und mehr wird man in den Strudel aus Intrigen, Macht und Angst hineingezogen und es ist so super spannend, dass ich gar nicht mehr aufhören möchte/will. Der Schreibstil und das was geschieht raubt mir regelrecht den Atem. Ich zucke sogar bei jedem kleinsten Geräusch zusammen wenn ich nachts lese, einfach weil es dann entweder immer eine Stelle erwischt, bei der es wirklich gruselig wird oder mich dann einfach komplett aus dem Buch herauszieht, da ich so unglaublich versunken darin bin. Dabei ist die Angst vor einer weltweiten Pandemie so grandios hineingeflochten worden, denn es kann ja auch wirklich geschehen. Zwar nicht auf die Art wie es im Buch beschrieben ist, aber es gibt andere Seuchen/Viren die eine solche verursachen könnten. Davor habe ich selbst Angst, wie ich zugeben muss, aber ich vertraue auf das CDC. Wahrscheinlich ist das auch der Grund, warum ich das Buch so unglaublich spannend finde, oder zumindest einer davon. Ein wirklich sehr gutes Zusammenspiel von Informationen, Spannung und Horror, wobei es nicht die Art blutiger Horror ist, sondern die Art Horror die einen psychisch fordert. Ich liebe das Buch <3

Tag 5:
Das Ende des Buches ist ein unglaubliches Crescendo an Spannung und Nervenkitzel zugleich. Das Team um die Epidemiologen und dem alten Abraham kommt Sardu gefährlich nahe und beginnt mit der Ausrottung, dabei kämpfen sie jedoch ziemlich auf verlorenem Posten, denn sie sehen sich einer stetig wachsenden Menge an Vampiren gegenüber.
Können Sie es dennoch schaffen?

Feelings:
„Der Anfang vom Ende.“, sagte Setrakian.
Mit diesen Worten kann man das Ende des Buches wirklich sehr gut beschreiben, denn es ist wunderbar spannend, man wird immer mehr in die Geschichte gezogen(auch wenn das eigentlich nicht mehr gehen sollte..) und die Charaktere erfahren eine Wendung, die man so nicht erahnen konnte. Die Gefahr wird wirklicher denn je und auch die Menschlichkeit geht mehr und mehr abhanden. Es ist kein Krieg der Vampire mehr, sondern ein Krieg um den Erhalt der Menschlichkeit.
Ich habe dieses Buch extrem gesuchtet, was ich so gar nicht von mir kenne, denn sonst fühlt sich die Art von Buchsucht komplett anders an. Diesmal hat es mich mit Haut und Haar gepackt. Gänsehaut. Schlaflosigkeit. Zusammenzucken beim kleinsten Geräusch. Ein Lesegefühl ohne Vergleichmöglichkeiten für mich. Mit anderen Worten: Ein definitiver Lesetipp!


 

 
 
 

Kommentare:

  1. Huhu :)
    Find ich klasse das das Buch dir so gefallen hat.
    Ich finde man erlebt mal eine ganz andere Welt mit Vampiren und nicht immer diese *Ich sehe ein Vampir und ich liebe ihn * Bücher ;)
    Hoffe dir gefallen die anderen teile genauso.
    Liebe Lesegrüsse
    Nadine

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    1. Ich freue mich das du Spaß beim Lesen des kleinen Lesetagebuchs hattest und ich werde definitiv auch Band 2 und 3 mit einem Lesetagebuch versehen ;)
      LG Laura

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